Mittwoch, 19. Februar 2014

Detox Days: Zwischenstand

Die Hälfte ist rum! Und langsam krieg ich den Dreh raus. Aber: was Warmes essen wär mal wieder schön! So könnte mein Fazit zusammengefasst lauten. Hier ein paar Details.

Erster Tag (Montag): Ich starte ausgeruht um 8 Uhr in den Tag. Als erstes entferne ich meinen Nagellack. So gern ich ihn trage, ich glaube nicht, dass Nagellacke gesundheitsfördernd sind. Meine neue morgendliche Routine soll wiefolgt aussehen: Zungenschaben und Ölziehen. 

 
Das bedeutet: mit dem Teelöffelrand schabe ich meine Zunge ab. Hallo, Siff. 
Danach gehts das erste Mal ans Ölziehen. Dies ist eine alte Methode, um Giftstoffe aus den Schleimhäuten zu transportieren. Zudem soll es weiße Zähne machen. Bei mir verursacht das Sonnenblumenöl sofort einen Brechreiz. Ist. das. eklig. Vielleicht morgen. Zähne putzen, warmes Zitronenwasser trinken und Frühstück vorbereiten. Dann gehts walken. Später das erste Mal Porridge ohne meine geliebte Milch & Joghurt. Apfelsaft geht auch. Und ich esse zum ersten Mal Goji-Beeren (Prädikat Superfood). 
Nach 3 Stunden bin ich so müde und genehmige mir ein ausgedehntes Nickerchen. Das ist wohl der Kaffee-Verzicht. Aus gleichem Grunde habe ich vermutlich den ganzen Tag diffuse Kopfweh.
Green Smoothies trinke ich sowieso regelmäßig, so auch heute. Rucola schmeckt übrigens nicht. Meine Favoriten: Spinat, Feldsalat und Radieschengrün. Und auch sonst Rohkost, Rohkost, Rohkost.



Erst als ich mir die erste Gabel in den Mund schiebe, frage ich mich, "ist Balsamico-Essig eigentlich ok??". Wahrscheinlich nicht. Leckerste Entdeckung des Tages: Karotten und Äpfel gestiftelt (2:1) mit Zitronensaft, Olivenöl und Kürbiskernen. Dauernd auf Nahrungssuche und ungewohnte Gelüste: ach, so ein paar Rinderfiletspitzen oder gebratenes Hühnchen zum Salat... und das, obwohl ich sonst sehr wenig Fleisch esse (noch nicht mal einmal in der Woche). Auf dem Eßtisch liegen Milky Way, das weiß ich. NEIN! PFUI! AUS!
Der Leberwickel am Abend soll das Entgiften unterstützen. Dafür einen Waschlappen in Meersalzwasser tränken, auswringen und auf die Leber (rechter, unterer Bauch) legen, eine Wärmflasche drüber. Ich verbrühe meinen Bauch daran und gehe zeitig schlafen. 

Obwohl ich am zweiten Tag wieder gegen 8 Uhr wach bin, bleib ich gleich länger liegen. Bin müde und vor allem antriebslos. Kopfweh habe ich keine mehr. Auf Kaffee kann ich spielend verzichten und sogar meinem Mann neidlos einen brühen. Aber bei seinen frischen Brötchen verlässt mich die Selbstbeherrschung. Ich will einmal abbeißen. Ich esse ein halbes, immerhin trocken. Und es ist verdammt lecker. 




Auch unabhängig von den DETOX DAYS walke ich regelmäßig, mehrfach die Woche. Jetzt täglich. Herrlich, nicht nur am Wochenende die Sonne zu sehen. Das morgendliche Ölziehen klappte viel besser, nachdem ich auf Sesamöl umgestiegen bin. Ich habe Pickelchen um Kinn und Mund. Das soll eine normale Begleiterscheinung beim Detoxen sein (weil der Körper über die Haut Gifte rauslässt). Abends gönne ich mir Fußbad und Pediküre. Das entspannt mich immer. 

Heute, am Dritten Tag fühle ich mich entspannt und sauwohl. Zum späten Frühstück bereite ich mir einen Obstsalat zu. So ziemlich das leckerste, was ich jemals gegessen habe. Deswegen esse ich es zum Mittag gleich nochmal. Normalerweise achte ich darauf, nur 2-3 Teile Obst am Tag zu essen.



Die Waage belohnt mich heute morgen übrigens mit einer Abnahme von 1,5 Kilo seit Montag. Das ist sonst höchstens Wochenschnitt. Extra zum Entgiften: Baumwollsocken in heißem Salzwasser tränken, auswringen, anziehen. Dicke Socken darüber und ab auf Couch. Ich lese endlos in dem Buch von Kimberly Snyder. Die Dame macht mir Milchprodukte echt madig. Heute sind die Gelüste aber insgesamt viel geringer als gestern.

Nachher gibt es noch eine Ganzkörper-Bürstenmassage, gefolgt von duschen und einölen. Mit einem Rohkost-Teller und ein paar Nüssen verkrümel ich mich mit meinem Leberwickel in Bett, "Greys Anatomy" gucken. Anderen gehts so viel schlechter als mir.

Liebe Grüße, Frau Nord

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