Freitag, 13. September 2013

Schokoladige Cake Pops vom Fließband

Vor meiner Abreise nach Berlin hatte ich einen kleinen Back-Auftrag: 40 Cake Pops zu einem 40. Geburtstag mit viel rosa und Schokolade. Zu diesem Anlass habe ich mir vorab einen "Cake Pop Former" angeschafft, weil ich gleich große Cake Pops haben wollte. Dass mir das Ding auch noch die Arbeit ehrlich erleichterte, war ein wunderbarer Nebeneffekt. 
Die beschichtete Zange stammt von WILTON und ich habe sie, wie alle abgebildeten Produkte, bei KDTorten Hamburg (auch online) *HIER* gekauft.




Zunächst einmal benötigt man jedoch einen schönen großen Schokoladenkuchen.
Ich greife gerne auf meinen allerliebsten Schoko-Blechkuchen von Leila Lindholm zurück: KÄRLEKSMUMS
Hierfür einfach den Backofen auf 200 Grad vorheizen und ein Blech mit Backpapier auslegen. 5 Eier mit 320 gr Zucker hellcremig aufschlagen. 270 gr Mehl mit 3 TL Backpulver, einer Prise Salz und 5 EL Back-Kakao mischen und vorsichtig unter die Eier-Mischung heben. 
300 gr Butter schmelzen, mit 200 ml halbfetter Milch mischen und ebenfalls zum Teig geben. Alles gut verrühren und auf dem Blech ausbreiten. Optional 200 gr gehackte Schokolade auf den Teig streuen und ca 15 Minuten lang backen (Stäbchenprobe).



Den Kuchen auskühlen lassen und (ggf in 2 Portionen) mit 1 Packung Frischkäse (zB Philadelphia) vermengen (zB mit dem Handmixer), zusätzlich kleine Portionen kalten Kaffee und/oder Kaffeelikör untermengen. Genaue Mengenangaben habe ich nicht, da ich das immer nach Gusto mache. Die Masse sollte leicht feucht sein, damit sie sich gut formen lässt und nicht auseinanderfällt. Einfach immer mal wieder die Konsitenz testen. Nachdem alles gut vermischt ist, kommt der Cake Pop Former ins Spiel.





Mit der Zange einfach Teig abstechen, durch zwei Öffnungen tritt überschüssiger Teig aus. Dieser lässt sich ganz leicht abwischen und heraus fällt ein perfekter Cake Pop. Nur bei wenigen musste ich zwecks Stabilität etwas nachformen. Die Cake Pop Stiele zuerst mit einer Spitze in den flüssigen Guss und dann in den Cake Pop stecken, danach mit Schokolade o.ä. überziehen. Ich habe zum ersten Mal Candy Melts ausprobiert.



Candy Melts sind schmelzfähige Tropfen und ähneln Kuvertüre. Sie lassen sich gut in der Mikrowelle schmelzen, ich habe sie aber streng überwacht, damit sie mir nicht verbrennen. Die fertigen Cake Pops habe ich mit Candy Melts und Schokolade überzogen und dann zum besseren Transport umgedreht in kleine Muffin-Papierförmchen gesetzt. Die nach oben zeigenden Stiele habe ich mit Masking-Tape verziert.




Die Cake Pops kamen beim "Auftaggeber" und seinen Gästen sehr gut an und mir hat die Arbeit auch Spaß gemacht, wenngleich man den Zeitaufwand für alles nicht unterschätzen sollte. Wer regelmäßig Cake Pops macht, dem kann ich den Cake Pop Former empfehlen. Der Blechkuchen ergibt übrigens ca. 50 Cake Pops. Viel Spaß beim kugeln. 

Let's Rock und Roll,
Frau Nord

1 Kommentar:

  1. Yummy Cake Pops! Vor dieser Zange stand ich schon mal und fragte mich, ob sie wohl ihren Zweck erfüllt. Da sie bei Dir so tadellos funktioniert, werde ich beim nächsten Einkauf bei KD Torten wohl doch zugreifen.

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♥-lichen Dank für Deine lieben Worte!