Freitag, 22. März 2013

Monkey Bread (ostertauglich!)

Hefegebäck ist ein Klassiker zu Ostern, oder? Deswegen wollte ich das "Monkey Bread" aus dem neuen Backbuch von Cynthia Barcomi auch sofort ausprobieren. 
In "Let's bake" präsentiert sie 70 neue Backrezepte, die die amerikanischen Wurzeln Barcomis abermals nicht verheimlichen. Nach 2 Backbüchern zu diesem Thema hätte ich mir durchaus mal eine neue Herangehensweise von ihr gewünscht, denn so ähneln sich die Bücher sehr. Geändert wurde lediglich das Layout; gerade diese Neuerung gefällt mir aber nicht besonders (die Bilder finde ich nach wie vor gut, aber den Text-Teil mag ich nicht). Dem Gelingen des Hefeguglhupfs tut dies aber keinen Abbruch:





Das Rezept ergibt einen Riesenkavenzmann von Guglhupf, der den trendigen Mini-Gugl gleich mal sowas von platt macht. Ein ideales Rezept für den Osterbrunch, wie ich finde! 
Und so geht's: In einer Schale 35 gr Haferflocken, 40 gr Zucker, Abrieb eine Bio-Orange und einer Prise Salz mischen und 325 ml heiße Milch zugeben. 10 Minuten stehen lassen, 2 Eier reinschlagen, wenn die Milch etwas abgekühlt ist. 
570 gr Mehl und 1 Tütchen Trockenhefe in eine Schüssel geben. Die Haferflocken-Milch ins Mehl gießen und mit den Knethaken von Küchenmaschine oder Handmixer vermengen. Nach und nach 75 gr kalte Butter in Würfeln unter den Teig kneten. Das Kneten sollte insgesamt circa 10 Minuten dauern. Schüssel mit einem feuchten Tuch abdecken und 45 Minuten gehen lassen.




Der Clou an diesem Rezept ist, dass der Hefeteig zu kleinen Kugeln gerollt und in Butter gebadet und in Zimt-Zucker gewälzt wird. Hierfür 45 gr Butter schmelzen und auf einem Extra-Teller 140 gr Zucker mit 4 gr Zimt mischen. Die gebutterten und gezuckerten Kugeln in eine große Guglhupf-Form setzen, wieder mit einem Tuch abdecken und nochmal 40 Minuten gehen lassen. Den Ofen auf 180 Grad vorheizen und den Guglhupf circa 55 Minuten backen. 
Das Monkeybread ist nicht so süß, man kann es pur naschen, als Marmeladenunterlage benutzen oder mit einem Zuckerguß überziehen. 
Die Reste habe ich noch Tage später zu French Toast verwandelt.




Hierfür einen großen Schluck Milch in einen tiefen Teller geben, ein Ei reinschlagen und mit 1 EL Zucker, einer Prise Salz und evtl Zimt verrühren. Einige Scheiben Monkeybread abschneiden und kurze Zeit mit beiden Seiten in die Milch legen. In einer heißen Pfanne und etwas Sonneblumenöl goldbraun ausbacken.





War auch sehr lecker!

Liebe Grüße, Frau Nord

Kommentare:

  1. Liebe Frau Nord,
    köstlich!!! Nun knurrt mir derart der Magen, ich mache jetzt Feierabend und zuhause gibt es dann was leckeres!!!

    Ein schönes Wochenende und viele Grüße,

    Birgit

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  2. Monkey Bread ist so lecker! Die Version mit Haferflocken kenne ich allerdings noch nicht.

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  3. Wow - das hört sich ja sooo lecker an. Das werde ich sicherlich mal testen!
    Liebe Grüße und ein tolles Wochenende
    wünscht
    Sabine

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  4. Hmmm, das sieht wirklich zum Reinbeissen aus! Habt ein tolles Wochenende!

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  5. Ich danke Euch beiden fûr jeden einzelnen persönlicheb Volltreffer, das ist wieder so einer.

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♥-lichen Dank für Deine lieben Worte!