Mittwoch, 31. Oktober 2012

Halloween: Kürbissuppe, die 1001.

HAPPY HALLOWEEN! 
Ganz ehrlich: an mir ist dieser Trend bislang vorbei gegangen. In dem norddeutschen Dorf, aus dem ich stamme, sind wir immer an Silvester "Rummelpott" gelaufen, was dem "Trick or Treat" wohl am nächsten kommt (wenngleich wir engelsgleich gesungen haben, um uns unsere Naschis zu verdienen!). 

Halloween verbinde ich noch am ehesten mit KÜRBISSEN, daher gibt's auch heute ein neues Kürbissuppen-Rezept. Es stammt aus der ganz neuen LECKER Christmas - Sonderausgabe, über die ich bei der Gelegenheit auch noch ein paar Worte verlieren will. Aber ersteinmal das Süppchen!

 

Das Rezept aus der LECKER fand ich deswegen so ansprechend, weil Kürbis mit Tomate kombiniert wurde. Leicht zu machen ist sie auch noch (wenn man mal davon absieht, dass sich der Kürbis so schwer wie ein Hirsch aufbrechen lässt - nehme ich jedenfalls an). Wenn mal also den störrischen Hokkaido auf- und kleingeschnitten (und dazwischen natürlich entkernt) hat, wird dieser mit 2 ebenfalls klein geschnittenen Zwiebeln - und wer mag, einer Knoblauchzehe - in etwas Öl gedünstet. 
Gewürzt mit Salz, Pfeffer und etwas Zucker, ehe 2 EL Balsamico-Essig sowie ganze Tomaten aus der Dose samt Saft hinzu gegeben werden. 

Die leere Tomatendose (850 ml) mit Wasser auffüllen, ebenfalls in den Topf gießen und noch 2 EL Instant-Gemüsebrühe einrühren. 30 Minuten köcheln lassen, zwischendurch die Tomaten zerdrücken. Alles fein pürieren und servieren.


Die LECKER Christmas - Ausgabe ist wieder einmal gewohnt solide geraten. Ich möchte auf jeden Fall den Toffee-Nuss-Kuchen, den Granatapfel-Vanille-Wodka, den Quark-Stollen und den Nudelsalat mit Pilzen und Speck ausprobieren. 
Für das "leckerste Fest des Jahres" gibt es noch viele weitere besondere Rezepte von Maronencremesuppe mit Jakobsmuscheln, über Wildschweingulasch bis hin zu Vanillerotkohl oder Creme brulee. 
Selbstverständlich gibt es auch viele weihnachtliche Backrezepte sowie "Geschenke aus der Küche" (zB. weißer Nougat mit Pistazien und Kirschen, Heidelbeersenf, Würznüsse - steht ebenfalls auf meine to-do-Liste).  
Apropos To-do-Liste! Hier findet ihr ein ganz niedliches Download-Angebot von LECKER.
Jedem, der noch auf der Suche nach seinem Weihnachtsmenu ist, empfehle ich einen Blick ins Heft.

Jetzt bin ich echt gespannt: wer kennt Rummelpott?

Liebe Grüße, Frau Nord

Dienstag, 30. Oktober 2012

Lieblingsbackbücher (Edition Nord)

Frau Süd und ich haben eine größere und besser sortierte Koch- und Backbuchsammlung als manche Buchhandlung. Ich habe schon öfters drüber nachgedacht, welche Werke für mich die besten und einfach unverzichtbar sind. Diese Liste ist dabei rausgekommen:


NUMBER ONE


Leila Lindholms "Backen mit Leila" ist wirklich mein absoluter Liebling. Das Buch beinhaltet nicht nur so wunderbare Rezepte, sondern ist auch von den Fotografien ganz nach meinem Geschmack. Shabby Bullerbü und alles sagenhaft lecker (zB die Karotten-Cupcakes).


PLATZ 2


Das Buch der "Hummingbird Bakery" von Tarek Malouf ist sofort nach Erscheinen auf Platz 2 meiner Lieblingsbücher geschossen. Die Fotografien sind wundervoll und die Rezepte ausnahmslos alle nachbackenswert. Selbst ein so harmlos aussehender Kastenkuchen wie der mit Walnüssen und Honig schmeckt atemberaubend gut.


# 3


Neben "Geschenke aus der Küche" ist SCHOKOLADE mein Lieblingsthema. In diesem absolut süß gelayouteten Buch von Französin Julie Andrieu gibt es soo viele unterschiedliche Rezepte zu diesem Thema. Für immer verfallen bin ich dem Erdnussbutter-Fudge.


NUMMER 4


Donna Hay, die australischeHohepriesterin der Küche darf in meiner Liste nicht fehlen. Schließlich war dies eines meiner allerersten Backbücher. Viele tolle Grundrezepte und neue Interpretationen, alle genial von Con Poulos fotografiert.


5.


Über den 5. Platz habe ich wirklich viel nachgedacht, weil noch so viele andere schöne Backbücher in Frage gekommen wären. In diesem Buch sind aber einfach alle wunderbaren Rezepte von Trish Deseine drin, von denen ich schon so viele begeistert getestet habe.


Jetzt interessiert mich brennend: welches ist euer persönlicher Favorit?

Liebe Grüße, Frau Nord

Montag, 29. Oktober 2012

Kamelle, Kamelle: der 500. Post!

Dies ist doch tatsächlich schon der FÜNFHUNDERTSTE POST auf NORD&SÜD! 
Bei der Gelegenheit wollen wir euch mit Kamellen beschmeißen! Lecker Amaretto zum Anstoßen ist auch direkt drin. Und das Rezept gibts noch dazu!


Dies ist ein ganz einfaches Rezept, welches einem auch kleine Fehler verzeiht. Nachdem nämlich die Karamell-Masse bei mir auch über Nacht nicht im Traum daran dachte, fest zu werden, habe ich sie am Tag darauf einfach noch einmal einige Minütchen eingekocht. Und dann klappte es! 


Eine kleine, quadratische Backform (max 20 x 20 cm) mit Frischhaltefolie auskleiden.  

1/8 Liter Sahne mit 100 gr braunem Zucker, 2 EL Honig, 2 EL Amaretto und 100 gr Mandelstiften aufkochen und 7 Minuten köcheln lassen. Die Toffee-Masse in die Form füllen und aushärten lassen, später in mundgerechte Happen schneiden. 
Damit die Bonbons möglichst wenig Feuchtigkeit ziehen und klebrig werden, habe ich sie einzeln in Frischhaltefolie abgepackt. So lassen sie sich auch ideal verschenken (oder eben werfen).

Liebe Grüße, Frau Nord

Samstag, 27. Oktober 2012

Somewhere over the rainbow...

... way up high and the dreams that you dreamed of once in a lullaby. Somewhere over the rainbow blue birds fly and the dreams that you dreamed of dreams really do come true...


Und damit wir mal wieder ein wenig Zeit zum träumen, durchschnaufen und für die Suche nach dem goldenen Topf am Ende des Regenbogens haben, machen wir uns heute für eine Woche aus dem Staub in Richtung Urlaub, Erholung, Lieblingshotel, Zillertal, Familienzeit!


Euch allen in Nord & Süd wünsche ich heute schon mal eine wunderschöne Herbstwoche, allen die Ferien haben eine tolle Schulerholungszeit und eine glückliche, goldene Oktober-meets-November-Woche (der Feiertag bringt für hoffentlich viele von euch ein verlängertes Wochenende!). Lasst es euch gut gehen und

seid ganz lieb gegrüsst von
Frau Süd

P. S. Auch wenn die "Somewhere over the rainbow"-Version von Israel "Bruddah Iz" Kamakawiwo'ole fast unschlagbar schön ist, hier und heute irgendwie herbstlich passend und so schön nostalgisch die Originalversion von Judy Garland aus dem Film "Der Zauberer von Oz":


Freitag, 26. Oktober 2012

Shades of Grey

Lieber Ryan Gosling,
ich habe soeben den finalen Band der Sex-Schmonzette "Shades of Grey" ausgelesen. Warum ich dir das erzähle? Nun, einfach aus dem Grunde, weil du in meinen Augen die Idealbesetzung für eine etwaige Verfilmung der Trilogie bist. Ich bin mir sicher, du würdest den versauten Sexgott Christian Grey wunderbar verKÖRPERn. Ey, wenn Sexgott, dann du. Wie weit ist es denn mit deiner Bereitschaft, einen halben Softporno zu drehen? "Shades of Grey" hat schon einige explizite Sexszenen, lieber Ryan, aber keine Sorge, auch nicht mehr als andere "Groschenromane" (denn eigentlich ist "Shades of Grey" nichts anderes!). Ich kann dir auch nicht sagen, warum ausgerechnet dieses Buch so einen Hype ausgelöst hat.


Die Rolle des traumatisierten Traummannes Christian Grey - schwerreicher Tycoon mit trauriger Vergangenheit und düsteren Geheimnis - bietet dir aber auch schauspielerische Herausforderungen, wenngleich man dies bei diesem eher schlicht geschriebenen (und trotzdem mehr als 1800 Seiten umfassenden) Werk nicht unbedingt erwarten würde. 
E.L. James schreibt nicht besonders gut und nicht besonders spannend, sie wiederholt sich nervtötend oft, dennoch muss ich zugeben: ich habe jedes Buch in 2-3 Tagen gelesen. Vielleicht auch gerade deswegen.

Ganz grundsätzlich - damit du weißt, worauf du dich einlässt - würde ich sagen, "Shades of Grey" ist ein x-beliebiger Liebesroman. Nicht sonderlich originell, ja, noch nicht einmal so "versaut", wie es durch die Presse geisterte, aber es liest sich gut weg. Auch wenn man oft genug an den Punkt kommt, wo man die naive Nymphe Anastasia Steele selber einmal verkloppen möchte, so unsäglich dumm stellt sie sich an. Christian Grey kann einem aber auch ganz schön auf den Sender gehen, der elendige Kontrollfreak. 

Nichts desto trotz, lieber Ryan, sehe ich dich in dieser Rolle. Ich gehe das Drehbuch gerne mit dir durch. Original-Locations: Bett(en), Küche, Badewanne, Billardtisch, Flugzeug, Dusche, Boot, Schreibtisch, Bondage-Spielzimmer, Wiese, Auto... 
Interesse?

Deine Frau Nord

Donnerstag, 25. Oktober 2012

Der Herbst ist da

"Der Herbst, der Herbst, der Herbst ist da, er bringt uns Wind, hei hussasa! Schüttelt ab die Blätter, bringt uns Regenwetter. Heia hussasa, der Herbst ist da!"

Ja wer kennt es nicht, dieses fröhliche Lied von Hans-Reinhard Franzke über den Herbst (ich frage mich immer nur was "Wein" in einem Kinderlied zu suchen hat, aber was soll's), dass sich als Ohrwurm festsetzt bist es von den Weihnachtsliedern abgelöst wird?

Und tatsächlich und sicher für niemanden überraschend: der Herbst ist da!

Nun ist es ja kein Geheimnis mehr dass ich kein Freund von Herbst und Winter bin, aber ich will ja nicht alles schlecht machen und deshalb heute ein paar schöne (Herbst)Fotos aus meiner unmittelbaren Umgebung:


Die beiden nächsten Fotos zeigen - wenn auch etwas schwer zu erkennen, dass man von uns aus - wenn es föhnig ist - sogar die Alpen sieht. Und das liebe ich! Ich muss unbedingt näher an die Alpen ziehen!



Die letzten Kuhherden sind noch auf den umliegenden Weiden und geniessen die letzten (Herbst)Sonnenstrahlen bevor es auch für diese heisst Abschied nehmen und den Winter über im Stahl verbringen (die haben sicher alle einen richtig tollen Laufstall und werden gehegt und gepflegt und kommen alle im Frühling wieder auf die Wiesen... ganz sicher!)



Mögt ihr den Herbst? Und wenn ja: warum? Sommer ist doch viel besser: diese Farben, diese Vielfalt an Obst & Co, die Wärme, die längeren Tage...

Ich wünsche euch allen einen schönen letzten Oktoberdonnerstag mit vielen schönen Ausblicken!

Ganz liebe Grüsse von
Frau Süd


Mittwoch, 24. Oktober 2012

Kürbissuppe, die Tausendste

Backen und Kochen sind wirklich völlig verschiedene Dinge, oder? Beim Backen tausche ich vielleicht mal eine Zutat durch eine ähnliche aus, aber ansonsten halte ich mich sklavisch an die vorgegebenen Maßeinheiten und Arbeitsschritte. 
Beim Kochen allerdings schmeiße ich alles nach Gutdünken zusammen und freestyle ein bißchen. So auch bei dieser Kürbis-Karotten-Suppe.



Nachdem ich ein schönes Exemplar selbstgezogenen Hokkaido geschenkt bekommen habe, wurde dieser kurzerhand kleingeschnitten, entkernt und mit ungefähr ebenso viele Karotten mit 2 Zwiebeln in einem großen Topf angeschwitzt.



Nachdem das Gemüse weich war, wurde alles durchpüriert, heißes Wasser mit darin aufgelöster Instant-Brühe zugegeben und zuletzt mit einem Schluck Orangensaft sowie einigen Gewürzen (Curry passt hervorragend!) abgeschmeckt. 


Als Suppeneinlage gab es noch krümelig angebratenes Hackfleisch, einen Klecks Creme fraiche und dazu dieses leckere Brot
Suppen sind ja so lecker, so einfach und perfekt für diese Jahreszeit, oder nicht?!


Liebe Grüße, Frau Nord

Dienstag, 23. Oktober 2012

Leckerei mit Herz


Leider hält sich das Wetter hier bei uns derzeit nicht an das was der Wetterbericht so prophezeit und so leben wir seit Samstag in der Früh in einer dichten, grauen Nebelsuppe... was echt ganz schön deprimierend ist. Um uns und euch ein bisschen Wohlgefühl ins Haus zu holen habe ich heute mal wieder eine schnelle Süssspeise ausprobiert, die mit den verschiedensten Obstsorten funktioniert und ein perfekter Kuchen- oder Nachttischersatz ist.

Ich habe mich heute für Zwetschgen entschieden, aber dieses Rezept auch schon mit Nektarinen, Aprikosen, Kirschen und gemischten Beeren ausprobiert.

Zwetschgengratin


(Orignalrezept aus der Juli-Ausgabe der LECKER!)

Für eine flache Auflaufform (oder zwei Herzformen) benötigt man etwa 500 g vorbereitete Zwetschgen oder Pflaumen, die man mit drei Esslöffeln Zucker und einem halben Teelöffel Sissi's Sünd (alternativ Zimt oder Vanille für die Nichtzimtliebhaber) mischt und auf dem Boden der Form verteilt.

Vier Eier trennen und die Eiweisse mit einer Prise Salz steif schlagen.

100g Sahne ebenfalls steif schlagen.

Die Eigelbe mit 75g Zucker und einem halben Teelöffel Sissi's Sünd (oder wieder nur Zimt oder nur Vanille) cremig schlagen.

Die Sahne vorsichtig unter die Eigelbmasse heben und dann den Eischnee vorsichtig unterheben.

Auf dem Obst verteilen und im vorgeheizten Backofen bei 150 Grad Umluft für etwa 25 Minuten goldbraun backen.

Mit Puderzucker bestäuben und nach Wunsch geschlagene Sahne zum Gratin servieren.



Lasst es euch gut schmecken und habt einen tollen Dienstag - mit hoffentlich mehr Sonnenschein! 
Ganz liebe Grüsse von
Frau Süd

Montag, 22. Oktober 2012

Wünsch dir was!

Von diesem Rezept - und dem Buch, aus dem es stammt - bin ich momentan so richtig begeistert! Und wenn es um Campari geht, bin ich sowieso dabei. Daher hat mich dieser Blutorangen-Sirup mit Campari total angesprochen und wurde natürlich schnellstmöglich ausprobiert.



Ich habe das Originalrezept nochmal vereinfacht, in dem ich - statt mühsam 1,5 kg Blutorangen auszupressen - einfach hochwertigen Blutorangensaft aus dem Kühlregal gekauft habe. Benötigt werden 750 ml. Da ich leider keine Bio-Zitronen gefunden habe, die eigentlich in Scheiben geschnitten in den Saft gehören, habe ich einfach 2 normale Zitronen ausgepresst und den Saft verwendet. 
Hinein in den Topf kommen ebenso 400 gr Zucker, 1 EL Nelken, 2 Zimtstangen, 1/2 EL Pimentkörner (hatte ich ebenfalls nicht im Hause, ich habe statt dessen mit dem Mark einer Vanilleschote und einem Hauch Kardamompulver gewürzt) und natürlich noch Campari (100 ml). Das alles wird erhitzt und eine 3/4 Stunde leicht eingekocht. Den fertigen Sirup durch ein Sieb geben und in vorbereite Flaschen abfüllen und sofort verschließen. 




Das Buch stammt aus dem Buch "Wünsch dir was" von Regine Stroner, die schon einige Bücher zum Thema "selbstgemacht" veröffentlicht hat. Diese kulinarische Weihnachtsreise gefällt mir besonders gut. Regine Stroner stellt weihnachtliche Rezepte aus Deutschland, Frankreich, England, Schweden, Italien und Österreich vor, süße ebenso wie herzhafte. 
Das Buch ist zauberhaft und detailverliebt aufgemacht, was ich immer sehr schätze. Auf 140 Seiten wurde kein Fitzelchen Platz verschenkt, fast jedes Rezept bebildert und mit einer Rezept-Variante versehen. Wer in der (Vor)Weihnachtszeit entsprechende Rezepte sucht, wird hier garantiert fündig und glücklich.




Der Sirup schmeckt übrigens himmlisch in rotem Früchtetee (und das, obwohl ich Früchtetee normalerweise nicht ausstehen kann) und verwandelt ein schnödes Glas Sekt in einen "Aperol Sprizz" und warmen Saft in einen Punsch. Und die Gewürze machen schon richtig Lust auf Weihnachten!


Liebe Grüße, Frau Nord

Sonntag, 21. Oktober 2012

Im neuen Gewand

Wir sind sehr stolz, euch heute unser neues Outfit präsentieren zu können! Lange wünschten wir uns schon einen neuen Header und jetzt kam ein Zufall zum anderen: dank der lieben Jules und nur durch die tolle Hilfe der grossartigen Nike, die unglaublich geduldig mit uns war und all unsere Wünsche auf wundervolle Weise umgesetzt hat, erstrahlt Nord & Süd ab heute in neuem Glanz. Danke, liebe Nike!

Wir hoffen, euch gefällt es genauso gut wie uns!?
Ganz liebe Grüsse von
Frau Nord & Frau Süd

Pinterestruth



Samstag, 20. Oktober 2012

Auf Wiedersehen, Annik!

Eigentlich wollte ich heute einen anderes Rezept von Annik Wecker posten, aber dann dachte ich, dass ich das Ende unserer Annik-Wecker-Woche einfach mit meinem absoluten Lieblingskuchen krönen muss. Ich habe ihn schon zig Mal gebacken, aber noch nie hier im Blog gezeigt - einen superleckeren Schokoladenkuchen mit Choco-Crossies-Decke!



Den leckeren Schokoladenteig stellt ihr wiefolgt her: 180 gr weiche Butter mit 180 gr Zucker schaumig schlagen und nacheinander 3 Eier unterschlagen. 100 gr Mehl mit 50 gr Speisestärke, 50 gr Kakao, 1 TL Natron, 1/2 TL Backpulver, 1/2 Vanillezucker und einer Prise Salz mischen und zum Teig sieben. Verrühren und noch 120 gr Sauerrahm unterziehen. Den Teig in eine 26 cm große Backform geben. 
Laut Originalrezept wird der Teig mit 100 gr leicht gerösteten Pinienkernen bestreut, ich habe diesmal gehackte Mandeln genommen. Die Nüsse leicht in den Teig drücken und alles bei 150 Grad (vorgeheizt) 40-45 Minuten backen (Stäbchenprobe). 

 

Nachdem der fertige Kuchen ausgekühlt ist, wird er auch noch mit einer knusprigen Lage selbstgemachter Choco Crossies getoppt. Diese lassen sich ganz einfach herstellen, in dem 165 gr dunkle Schokolade mit 50 gr Butter geschmolzen wird. Die Masse glatt rühren und mit 50 gr Cornflakes gründlich vermischen. Die Cornflakes auf dem gesamten Kuchen verteilen und aushärten lassen.



Das Rezept stammt aus aus Annik Weckers erstem Buch, welches wirklich randvoll mit vielen leckeren Kuchen und anderem Gebäck ist - und zu meinen wohl meist verwendesten Büchern in der Küche gehört. Aufgrund des vielfältigen Angebots kann ich es durchaus allen Hobby-Bäckern empfehlen. Praktischerweise ist bei fast allen Rezepten der Schwierigkeitsgrad vermerkt, so dass man gleich weiß, auf was man sich einlässt. 
Bislang habe ich mit Annik Weckers Rezepten nur gute Erfahrungen gemacht. Ich bin gespannt, ob euch mein Lieblingskuchen schmeckt?!


Liebe Grüße & ein schönes Wochenende, 
Frau Nord


Freitag, 19. Oktober 2012

Frage - Foto - Freitag mit Annik

Logisch dass in der Woche, die wir zur Annik-Wecker-Woche erklärt haben, auch am Frage-Foto-Freitag alles im Zeichen von Annik steht oder?

Los gehts mit den fünf Fragen von Steffi... und zum Schluss gibts natürlich noch ein Rezept... wieder simpel und ganz unglaublich lecker. Es gibt Apfelschnecken. Und Pekannussschnecken!

1.Gedacht: " egal, egal, egal"?

Wenn ein Rezept so gut klingt wie das der Apfelschnecken & es eine zweite Variante gibt... dann ist es doch "egal, egal, egal" ob man nun ein oder gleich alle beide macht oder?

2. Was machst Du jeden Samstag?

Also vielleicht nicht wirklich JEDEN, aber fast jeden: kochen und oder backen. Diesen Samstag natürlich á la Annik Wecker!

3. Schlicht, aber schön?

Ähm Pekannusschnecken. Und Apfelschnecken. Nicht nur schlicht und schön. Sondern auch köstlich!

4. Was wünscht Du Dir fürs Wochenende?

Zeit für Kaffeepausen (mit Annik gewissermassen)!

5. Was wirst Du blättern?

Nochmal die schönsten von Annik Wecker's Büchern. Und andere Kochbücher und ein paar schöne Zeitschriften. Ich hoffe auf das Erscheinen der 2. Ausgabe der deutschen Martha Stewart Living!

Und hier noch das versprochene Rezept für die Apfelschnecken á la Annik Wecker (mit kleinen Abwandlungen, das Originalrezept ist aus ihrem Erstlingswerk "Annik's göttliche Kuchen"!)
  • 100g weiche Butter, 100g Doppelrahmfrischkäse, 50g Rohrohrzucker & 180g Dinkelmehl zu einem glatten Teig verarbeiten & 2 Stunden in Frischhaltefolie gewickelt in den Kühlschrank stellen.
  • Den Teig aus dem Kühlschrank nehmen und etwas stehen lassen (da er sich sonst kaum verarbeiten lässt).
  • Den Teig auf einem bemehlten Backpapier zu einem Rechteck ausrollen, mit etwa 2EL geschmolzener Butter bestreichen.
  • Aus 2EL braunem & 2EL Rohrohrzucker sowie 1,5TL Sissi's Sünd (alternativ Zimt) eine Mischung herstellen und etwa 2/3 auf dem Teig verteilen.
  • Einen Apfel schälen & mit dem Sparschäler in dünne Streifen schneiden und gleichmässig dicht an dicht auf der Zuckerschicht verteilen.
  • Von der Längsseite her aufrollen, in das Backpapier einschlagen und für eine halbe Stunde in den Kühlschrank (damit man gleichmässiger schneiden kann!)
  • Den Backofen auf 175 Grad Ober- und Unterhitze vorheizen, die Rolle aus dem Kühlschrank nehmen und in gleich grosse Scheiben á etwa 1 - 2 cm schneiden.
  • Auf ein mit Backpapier belegtes Backblech legen, mit der restlichen Zuckermischung bestreuen und für 15-20 Minuten goldbraun backen.
Variante No. 2: Pekannusschnecken:
  • Annik schlägt in ihrem Buch vor, dass anstatt des selbst hergestellten Teigs auch fertiger Blätterteig verwendet werden kann. Dies wollte ich testen und habe deshalb entsprechend eine Rolle Blätterteig benutzt, ebenfalls mit 2EL flüssiger Butter bestrichen & mit einer Mischung aus 4EL Rohrohrzucker & 1TL gemahlenem Zimt
  • Und dann mit einer Handvoll gehakten Pekannusskernen bestreut. Die Rolle für 30 Minuten zurück in den Kühlschrank, gleichmässig grosse Schnecken abgeschnitten und ebenfalls auf ein Backblech, mit Zimtzucker bestreut und im vorgeheizten Ofen für knapp 20 Minunten gebacken.
Zu den Schnecken gab es bei uns selbst gemachtes Apfelkompott und Vanillesosse. Köstlich! Aber die Schnecken mit dem Frischkäse-Teig waren um Längen besser als der gekaufte Blätterteig! Probiert es doch einfach selbst mal aus. Mein bekennendes CinnamonRolls-Liebhaber-Herz war übrigens vollends überzeugt von diesem Teig, anstatt dem Hefeteig... so buttrig zart... fantastisch!

So und jetzt wünsche ich euch allen in Nord & Süd einen grandiosen Start ins ein Sommer-trifft-Herbst-Wochenende und geh nun mal ein paar FFF anschauen. Habt ihr auch mitgemacht?

Liebste Grüsse von Frau Süd


Donnerstag, 18. Oktober 2012

Zuckertod abgewendet

Damit ihr während bzw wegen unserer Annik-Wecker-Woche nicht den Zuckertod sterben müsst, gibt es heute einmal etwas herzhaftes - und nur einen Teelöffel Zucker! 
Ich LIEBE "Geschenke aus meiner Küche"-Bücher und so war es keine Frage, mir auch das entsprechende Buch von Annik Wecker zuzulegen. Auf über 200 Seiten werden einem vielfältige Backrezepte geboten, ebenso wie Getränke, Konfekt, Saucen, Brotaufstriche und vieles mehr. Ich habe mir daraus das Fladenbrot herausgesucht sowie ein aromatisiertes Öl.




Für 2 Fladenbrote 500 gr Mehl in eine Schüssel geben und eine Mulde in die Mitte formen. In die Mulde 15 gr frische Hefe bröckeln, einen halben Teelöffel Zucker und 150 ml lauwarmes Wasser. Schüssel abdecken und Hefe 10 Minuten gehen lassen. Erneut 150 ml lauwarmes Wasser hinzugeben, außerdem 1 TL Salz und 2 EL Olivenöl. Den Teig 10 Minuten kneten (Thanks God for KitchenAid) und abgedeckt für eine Stunde gehen lassen. Den Teig nach der Geh-Zeit nochmals kurz durchkneten, zu 2 Kugeln formen und diese zu flachen Laibern ausrollen. Auf ein mit Backpapier ausgelegtes Blech geben, mit dem Küchentuch zudecken und nochmal 20 Minuten gehen lassen. 
Ofen auf 220 Grad vorheizen. Brote rautenförmig einschneiden. 1 Ei mit etwas Wasser vermischen und die Fladenbrote damit bestreichen. 15 Minuten backen. Die fertig gebackenen Brote direkt nach dem Backen in ein Küchentuch wickeln, so bleiben sie weich.




Für das aromatisierte Öl benötigt ihr zunächst 15 gr getrocknete Steinpilze (es sei denn, ihr bekommt wie ich nur Pfifferlinge - ich hoffe, die geben auch ein schönes Aroma ab?!), außerdem 3 getrocknete Tomaten, die ihr etwas klein schneidet. 
Derweil 50 ml Sonneblumenöl in einem kleinen Topf erwärmen. Pilze und Tomaten sowie 1 Lorbeerblatt, 1/2 TL schwarze Pfefferkörner zum Öl geben und 10 Minuten ziehen lassen. 
2 Stängel frischen Thymian in eine geeignete, sterile Flasche geben, ebenso die Pilz-Mischung. Mit 200 ml Olivenöl auffüllen. Fertig.




Verschenkt ihr auch so gern selbstgemachtes? Was sind eure Favoriten?

Liebe Grüße, Frau Nord


Mittwoch, 17. Oktober 2012

Crinkle Cookies

Nach den beiden Köstlichkeiten "Zimt-Küchlein" zum Auftakt unserer Annik-Wecker-Woche und "Apple-Crumble" am gestrigen Dienstag präsentiere ich euch heute eine schokoladig-süsse Sünde - ebenfalls aus dem aktuellen Buch "Süsse Sachen" von Annik Wecker. Übrigens ganz perfekt geeignet als kleines süsses Geschenk aus der Küche!


Ich wollte schon lange unbedingt mal Crinkle Cookies ausprobieren, weil ich das Aussehen wirklich höchst interessant und appetitlich finde und so war es sofort beschlossene Sache, dass es jetzt soweit ist, als ich Annik Wecker's Rezept eben dieser Kekse gesehen habe (noch dazu auf dem zugehörigen Foto präsentiert in einer allerliebsten Greengate-Tasse!)

Wider Erwarten ist das Rezept auch total easypeasy, meiner Meinung nach idioten- äh gelingsicher und unglaublich köstlich!

Crinkle Cookies à la Annik Wecker gehen nämlich so:

60g Butter zusammen mit 220 g Zartbitterschokolade über dem Wasserbad schmelzen und auf Zimmertemperatur abkühlen lassen.

100g (Rohrohr)Zucker mit 2 Eiern cremig schlagen, 1/4 TL gemahlene Vanille und die Schokoladenmischung vorsichtig unterrühren.

200g (Dinkel)Mehl, 1 Prise Salz, 1/2 TL Backpulver vermischen und untermengen.

Die Masse über Nacht im Kühlschrank ruhen lassen (dem Teig macht es auch nichts wenn er ein oder zwei Tage länger dort verweilt!) und am nächsten (oder übernächsten) Tag aus dem Kühlschrank nehmen und etwas stehen lassen (da die Masse sonst sehr schwer zu verarbeiten ist).

Ein Backblech mit Backpapier auslegen und den Backofen auf 170 Grad Ober- und Unterhitze vorheizen. 100g Puderzucker auf einen Teller sieben.

Aus der Masse kleine Kugeln formen und im Puderzucker wälzen (das sieht so lecker aus und man meint man hätte feinste Schokotrüffel vor sich!), auf das Backblech legen, auf ausreichend Abstand achten!


In etwa zwei bis drei Fuhren die gesamt Masse für jeweils etwa 10 Minuten backen. Die Cookies erhalten während des Backvorgangs ihr charakteristisches Aussehen:


Auskühlen lassen und geniessen... oder eben verschenken! Die ganze Familie Süd ist  war schwer begeistert von diesen Schoko-Cookies und fordert Nachschub!



Seid ihr auch so begeistert von den tollen Annik-Wecker-Rezepten wie wir? Seid gespannt auf morgen, da geht e natürlich weiter mit noch mehr Annik'schen Köstlichkeiten!

Einen wunderschönen Mittwoch (Bergfest juhuu!) euch allen in Nord & Süd und süsse Grüsse von
Frau Süd


Dienstag, 16. Oktober 2012

Annik's Apfel-Crumble

Lange Zeit bin ich davon ausgegangen, ich würde "Crumble" nicht mögen. Zum einen weil ich nicht soo ein Obst-Junkie bin - Äpfel schon gar nicht - und zum anderen, weil ich Streusel doof finde. Und das sind dann ziemlich schlechte Voraussetzungen, schließlich ist ein Crumble (oder auch "Crisp" oder "Cobbler" genannt) mit Streuseln überbackenes Obst. 
Für unsere Annik-Wecker-Woche habe ich mich der Vielfalt wegen trotz aller Vorbehalte an einen Apfel-Crumble gewagt. Und: ich liebe ihn!




Ich bin bekennender Fan von unkomplizierten Rezepten. Auch deswegen ist der Crumble für mich perfekt. Ich habe meine kleinste Auflaufform gefettet, 2 Äpfel geschält, in Stücke geschnitten und in die Form gegeben. Die Streusel werden aus 60 gr Zucker, 90 gr Mehl, 35 gr gemahlenen Mandeln und 65 gr kalter Butter zusammengeknetet. 
Unbedingt sollte man eine Prise Salz hinzugeben sowie ein Gewürz nach Wahl, besonders eignet sich Zimt oder Vanille.



Die Auflaufform im auf 180 Grad vorgeheizten Ofen 25 Minuten backen. Gegen Ende der Backzeit mit einer Handvoll gehackten Mandeln bestreuen.




Besonders lecker schmeckt der Apfel-Crumble mit Vanillesauce oder Vanilleeis. 
Die hier angegeben Portion reicht für 2, für das Originalrezept wird die doppelte Menge (und 500 gr Äpfel) verwendet. Das Obst lässt sich übrigens beliebig austauschen. LECKER!




Noch ein Wort zu Annik Wecker selbst bzw vielmehr ihren Büchern (ich habe 6 Stück). Kurioserweise ist die beste und die schlechteste Eigenschaft die selbe: Authentizität
Annik Wecker erstellt mit erfrischendem Dilettantismus - bitte nicht falsch verstehen, ich meine das wirklich durchaus lieb - ihre Bücher, mittlerweile setzt sie auch alles selbst in Szene und fotografiert selbst. 
Ehrlich gesagt kenne ich Dutzende Blogger, die das um Welten besser machen als sie (siehe Blogroll). 
Nichts desto trotz mag ich diese bodenständige Art auch gerade besonders gern. Es sind ehrliche, erprobte Rezepte und Annik Wecker ist offenkundig mit viel Herzblut dabei. Das steckt an. 
Auch wenn manche Kuchen oder Fotos nicht gerade einen Schönheitspreis gewinnen würden. Bislang haben ausnahmslos alle Rezepte - und ich habe schon einige ausprobiert - wunderbar funktioniert und vor allem toll geschmeckt. Und das ist mir dann widerum wichtiger als ein durchgestyltes Patisserie-Werk, wo kein einziges Rezept alltaugstauglich ist. Also: Danke, Annik und bleib so, wie du bist. 

Liebe Grüße, Frau Nord