Donnerstag, 21. Juni 2012

My first Gugl

Es hat doch eine Weile gedauert, ehe DER GUGL im Norden angekommen ist. Bislang hat mich das filigrane Küchlein nicht weiter interessiert, aber nun habe ich mir auch endlich das Rezeptbüchlein von Chalwa Heigl gekauft, bei dem die entsprechende Backform praktischerweise gleich mitgeliefert wird.
Kleiner Tip am Rande: Im Juli erscheint diese überarbeitete Auflage, da die Erstauflage leider ein paar inhaltliche Fehler enthielt. Wer schon die erste Auflage hat oder generell mal ins Buch schnuppern will: HIER könnt ihr probelesen und findet auch die korrigierten Rezepte.


Ich habe mich für den Honig-Mandel-Gugl entschieden, da ich sie einem Bienenstich-Liebhaber schenken wollte und ich der Meinung war, die kleine Kuchenpraline käme diesem Kuchen nahe. 
Man benötigt 50 gr Butter, 50 gr Zucker, 2 kleine Eier, 55 gr Grieß, 15 gr Mehl, 30 gehackte Mandeln, 50 gr Honig. 1 TL Rum sowie eine Prise Zimt und Extra-Butter zum Fetten der Förmchen und zum Anbraten der Mandeln. 
Witzig fand ich die homöopathischen Mengen der Zutaten - zB 15 gr Mehl...  auch meine KitchenAid war mit dem Klecks an Zutaten klar unterfordert.


Den Ofen auf 210 Grad vorheizen. Form fetten und mehlen. Die Butter zunächst mit dem Zucker aufschlagen, dann die 2 Eier unterarbeiten. Grieß und Mehl mischen und unterheben. Zimt und (optional) Rum dazugeben (laut Rezept auch eine Msp Nelkenpulver). 
Die Mandeln mit etwas Butter in einer Pfanne rösten und mit dem Honig zum Teig geben, alles glatt rühren. 
Ich bekam den Teig am besten mit einem Teelöffel in die Mini-Form. Die Teigmenge scheint übrigens exzellent für die dazugehörige Form berechnet. Die vorgegebene Backzeit von 12 Minuten sollte man ggf verlängern. 

Und wann guglst du?

Liebe Grüße, Frau Nord

Kommentare:

  1. Ich hab das Buch auch und finde es richtig super! Das mit den Fehlern wusste ich gar nicht... Bisher hat alles geklappt. Toll sehen sie aus. Würde ich gleich einen nehmen.
    LG; Annette.

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  2. Hab gerade Deinen/Euren Blog entdeckt und bin über die süßen Gugl gestolpert. Habe mir letzte Weihnachten die xmas-Edition von Der Gugl schicken lassen und die Family zum Dessert damit überrascht, ist mega gut angekommen. Wäre jetzt gar nicht auf die Idee gekommen, die pralinengroßen Guglchen selbst zu machen... aber Deine Exemplare sehen klasse aus!!

    Tschüssi
    Jutta

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♥-lichen Dank für Deine lieben Worte!