Sonntag, 11. Dezember 2011

R wie RAUTEN im Advent


Ich sitze gerade neben ein paar Geometrieübungen einer meiner Töchter, die ich korrigieren muss darf. Das Thema sind verschiedene Quader-, Rechteck und Rautenformen. Aber nicht damit möchte ich euch heute den Sonntag versüssen (sofern man da überhaupt von versüssen reden kann. Sind Mathefreaks anwesend?) sondern mit Keksen in Rautenform, die einen geschmacklich mehr als glücklich machen - bestehen sie doch aus mehreren Schichten, die allesamt für sich allein schon sehr lecker sind. In Kombination aber unschlagbar. Und deshalb ist dies mein heutiger Beitrag zur wunderbaren
am heutigen dritten Adventssonntag! (geht es euch eigentlich auch so, dass ihr derzeit permanent das  Lied im Ohr habt? "Wer hat an der Uhr gedreht? Ist es wirklich schon so spät?" 3. Advent? Schon? Wo ist dieses Jahr 2011 hin?)

Heute gibt es im Hause Süd also Rautenglück in Form von Hamburger Eisschollen nach einem etwas abgewandeltem Rezept von Véronique Witzigmann, allerdings mit Himbeergelee und nicht klassischerweise mit Johannisbeergelee (zum einen weil ich es so lieber mag und zum anderen in Ermangelung an Johannisbeergelee).


Für den Teig 130 g weiche Butter, 210 g gesiebtes Mehl, 1 TL abgeriebene Biozitronenschale,    1/2 TL Sissi's Sünd und 3 Eigelb rasch zu einem glatten Teig verkneten. In Rechteckform dünn in Form bringen, in Frischhaltefolie wickeln und für etwa eine Stunde in den Kühlschrank legen.

Anschliessend den Backofen auf 160 Grad Unterhitze vorheizen, das Rechteck auf einem Backpapier etwa 5 mm dick ausrollen, dabei möglichst die Form wahren. Falls nicht: auch nicht schlimm, die Dinger schmecken später auch wenn sie nicht mit dem Geodreieck in ordentliche 90-Grad-Winkel gebracht wurden!

Das Backpapier vorsichtig auf ein Backblech heben und mit dem Gelee bestreichen. Für den Guss 3 Eiweisse sehr steif schlagen, 200 g Puderzucker sieben und esslöffelweise behutsam unterheben. 1/2 TL löslichen Kaffee und 70 g fein gemahlene Mandeln zum Schluss zugeben. Die Masse vorsichtig auf dem Teig verstreichen (ich sag jetzt nicht dass ich dabei fast ausgeflippt bin, weil Teig, Himbeergelee und Eiweißmasse nicht so ordentlich aufeinander liegen bleiben wollten wie ich das geplant hatte. Rumpelstilzchen lässt grüssen.)


Im Ofen etwa 35 Minuten backen, dann Oberhitze zuschalten und nochmals etwa 10 Minuten backen, so lange bis die Baisermasse leicht (!) gebräunt ist (aufpassen, damit es nicht zu dunkel wird!). Sofort nach dem Rausnehmen aus dem Ofen mit einem scharfen Messer in kleine Rauten schneiden. Die Baisermasse bricht dabei, das ist aber beabsichtigt, denn so sieht das alles ja erst nach Eisscholle aus!






Alle adventlich-sonntagssüsse Ideen findet ihr heute hier! Habt noch einen kuschelig-leckeren dritten Adventssonntag ihr alle da draussen in Nord & Süd!

Kommentare:

  1. oh, die gefallen mir und die merke ich mir zum nachbacken! lieben gruß, der nicht-mathe-freak!

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  2. einige sehen mir eher nach parallelogramm aus *dipl-math-klugsch***modus ausschalt* ABER ich würde mich natürlich erbarmen, alle nicht-rautenförmigen sofort zu essen, damit zumindest einige rauten die form wahren können (von meiner form sprechen wir mal lieber nicht)

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♥-lichen Dank für Deine lieben Worte!