Sonntag, 30. Oktober 2011

Hier bleib ich!

Nach einem turbulenten Pack- und Vorbereitungstag sind wir gestern am frühen Nachmittag mit deutlicher Verspätung und noch deutlich schlechterer Laune aufgebrochen in Richtung Österreich. Und mit jedem Kilometer den wir uns unserem Urlaubsziel näherten besserte sich die Stimmung und spätestens ab dem Erspähen der Alpen war dann nur noch überschäumende Freude auf die bevorstehenden Tage der Erholung zu spüren. 


Überraschend schnell und vor allem ohne erzwungene Pause(n) (das jüngere Tochterkind wird von übler Reiseübelkeit und Autokotzeritis geplagt, weshalb unsere Urlaubsfahrten immer auch danach ausgesucht werden, wie kurz die Anreise dauert) hat uns das Zillertal mit strahlendem Sonnenschein, blauem Himmel und Kuhglockengeläut empfangen und bereits mit dem Öffnen der Autotür gab es für die Tochterkinder nur noch ein Ziel und das hiess: Hotelpool

Murrenderweise nahmen sie den Zimmerbezug und das Kuchen essen hin, stets in den Startlöchern zur ersten Schwimmrunde und als das letzte Krümel Himbeerschichttorte im Mund verschwunden war, liefen sie schon in Richtung Zimmer und feuerten Ungeduldig alle anderen beim Umziehen an. Nach einer ausgiebigen Schwimmeinheit haben wir das fantastische Abendessen in Form eines mediterranen Büffets genossen und wurden dann von einer grossen Müdigkeit überfallen. Zumindest der erwachsene Teil der Familie Süd, die fortan mehrere Stunden relativ erfolglos versuchte den Kinderteil von den Reizen des schlafens überzeugen, was allerdings erst zu sehr vorgerückter Stunde gelang.


Dank Zeitumstellung mit Bonusstunde waren alle Familienmitglieder schon wieder ziemlich früh munter und genossen den herrlichen Sonnenaufgang über den Bergspitzen bzw. das morgendliche Fernsehprogramm zur Überbrückung der Wartezeit bis zum Frühstück, das notgedrungen vor dem Entern des Poolbereichs eingenommen werde musste. So die Sichtweise der Kinder, die das Frühstücksbuffet eher ignorierten, zwar viel Gefallen am Saft-selber-Pressen fanden, aber letztendlich doch nur ungeduldig aufs Schwimmen warteten. Und gleich nach dem Essen wurde das Schwimmoutfit angezogen und im Laufschritt Richtung Wasserlandschaft geeilt. Und da werden wir die Kinder wohl zum Ende der Urlaubswoche wieder abholen, denn nach dem Drama, das veranstaltet wurde als die böse Mama nach drei Stunden schimmen und tauchen (die Mädels hatten bis dato immer grosse Scheu davor den Kopf unter Wasser zu stecken und haben eben heute den Mut gefunden und sind jetzt ganz begeistert von der neuen Erfahrung) zum Verlassen des Beckens gewzungen hat, werden die Kinder wohl dauerhaft im Pool zu finden sein.

Mein Fazit nach nicht einmal 24 Stunden hier:
ich komm nicht mehr nach Hause. 
Ich bleib hier. Für immer.


Euch allen in Nord und Süd einen wunderschönen Sonntag, hoffentlich mit ganz viel Sonnenschein und schönen Erlebnissen. 
Schaut auf jeden Fall bei der Inititive Sonntagssüss vorbei. Ich hab nachher hier meine eigene und bin schon gespannt welche süssen Leckereien mich hier heute erwarten! 
 
Alles Liebe 
von einer den Urlaub so richtig geniessenden 
Frau Süd

Fast könnte man meinen...

... dieser Kuchen sei gesund. Da sind richtig schöne, gesunde Frühstückssachen drin: Haferflocken, Äpfel, Walnüsse... aber Zucker, Mehl und Karamell lassen sich nun leider nicht verschweigen und leider ebenso wenig ersetzen. Aber ein Stück von diesem Kuchen macht einfach glücklich - unmd passt wunderbar zur
APPLE WALNUT CARAMEL CAKE 
von Cynthia Barcomi


Für den Teig 300 ml Pflanzenöl und 300 gr Zucker mixen. 3 Eier hinzugeben und gut unter schlagen. 280 gr Mehl, 100 gr zarte Haferflocken, 1 TL Zimt, 1 TL Natron und eine gute Prise Salz kurz unterrühren.  
3 geraspelte Äpfel und 100 gr gehackte Walnüsse unterheben. 

Lt Rezept werden 2 Rezeptformen mit einem Durchmesser von 24 cm benötigt. Ich habe es vorgezogen, in einer kleineren Backform (max 20 cm) zu backen und den Kuchen zum Füllen durchzuschneiden. Dann ergibt die Menge jedoch gleich 2 kleine Kuchen. 

Den (die) Kuchen für ca 40 Minuten bei 190 Grad backen und zwischenzeitlich das Frosting vorbereiten: 500 gr Frischkäse mit 125 gr weicher Butter glatt verrühren und 125 ml Karamellsauce hinzugeben. 
Die Karamellsauce lässt sich selbst herstellen, in dem man 100 gr Zucker ohne Rühren in einem Topf auf mittlerer Hitze schmilzt, 45 gr Butter hinzugibt und - nachdem diese geschmolzen ist - langsam 65 gr Sahne hineingießt. 

Den fertigen Kuchen halbieren, die untere Hälfte mit etwas Frosting bestreichen und die obere Hälfte auflegen und andrücken. Den kompletten Kuchen mit dem Frosting bestreichen und mit Extra-Walnüssen und etwas Karamellsauce verzieren.


Das Resultat hat mir sehr gut gefallen, allerdings kann ich mir statt der Äpfel auch gut Karotten oder Bananen im Teig vorstellen.  Kann ich ja zum nächsten Sonntagsfrühstück ausprobieren...

Ich wünsche euch allen einen süßen Sonntag mit einer Extra-Stunde Zeit!
Frau Nord

Freitag, 28. Oktober 2011

Noch Freitag!

Wohl gar nicht überraschenderweise ist auch im Süden schon wieder Freitag. Und der ist sogar schon fast wieder vorbei. Frau Süd hat gerade eine Auszeit genommen von den Vorbereitungsarbeiten für den anstehenden Urlaub, aber gleich nachher geht es weiter mit "Ich packe meine Koffer..." (na gut, um genau zu sein: die werden erst morgen in der Früh gepackt, aber es gibt davor noch allerhand zu tun und die Nacht wird kurz werden). Im übrigen ist Packen für eine sechsköpfige Familie nahezu gleichbedeutend mit einem Umzug und ich fürchte wir werden einen Lastwagen zum Transport unserer Koffer benötigen. Trotz der absolvierten und bevorstehenden Urlaubsvorbereitungensstrapazen freue ich ganz fruchtbar sehr doll auf unseren ersten Familienurlaub seit genau 15 Monaten! Wir sind alle schwer urlaubsreif und sogar ich stosse in letzter Zeit gelegentlich an meine Grenzen. Dazu muss ich euch unbedingt etwas zeigen, das mir die unübertreffliche Frau Nord neulich geschenkt hat:
Ich überlege ja auf Grund dessen ob ich nicht fürs Bundeskanzlerinnenamt kandidieren sollte. Hier jetzt aber noch der süd'sche Freitagsfüller, quasi in Ergänzung zu dem von Frau Nord!
1. Auf jeden Fall wird das ein ganz toller Urlaub werden und gemeinerweise wird die Zeit genausoschnell vergehen wir auch sonst immer. Da müsste man mal was erfinden: doofe Zeit schneller vergehen lassen und schöne viel langsamer.

2.  Wie ich es schaffen soll morgen Mittag mit allen Vorbereitungen fertig zu sein und mit ordentlich gepackten Koffern im Auto zu sitzen, das weiss ich nicht genau.
3.  Halloween verbringen wir dieses Jahr definitiv ganz anders also sonst, aber ich kann diesem "Fest" prinzipiell nicht viel abgewinnen.
4. Man wird von mir wohl nie die Worte hören: jetzt kann der Winter kommen.
5. Der große Unterschied zwischen der Zeitumstellung am Sonntag und der im Frühjahr ist, dass mir diese rein schlafenstechnisch wesentlich sympathischer ist!  
6. Mein Hobby kommt immer viel zu kurz bzw. all die Dinge, die ich gerne mache. Umso mehr freue ich mich auf ein paar Tage ohne den Alltagsstress und mit etwas Zeit für mich.
7. Was das Wochenende angeht, heute Abend freue ich mich auf nach einem turbulenten und vollgepacktem Tag irgendwann auf mein Bett, morgen habe ich die Anreise zu unserem Lieblingshotel geplant und Sonntag möchte ich mit einer geschenkten Stunde in einen tollen ersten ganzen Urlaubstag starten!
Ich wünsche euch allen ein ganz tolles Wochenende mit einer Bonusstunde und allen die eine Woche Ferien haben: eine wunderschöne Auszeit von Schule und/oder Arbeit. Ich lass es mir dann mal gut gehen!

Schon wieder Freitag!?

Die Zeit vergeht offenbar wirklich schneller, je älter man wird! Tatsächlich ist heute SCHON WIEDER FREITAG und daher ist es Zeit, Barbaras wunderbaren 

zu vervollständigen (siehe fettgedrucktes). Da ich heute nicht an meinem eigentlichen Arbeitsplatz sitzen kann (siehe Frage 4), gibt es darüber hinaus ausnahmsweise nichts mehr:


1. Auf jeden Fall kaufe ich mir nächste Woche die erste deutsche Living-Ausgabe von Martha Stewart!

2.  Was ich eine Woche ohne die urlaubende Frau Süd mache, weiß ich noch nicht genau.

3.  Halloween war zu meiner Kindheit kein Thema. Wir sind immer an Silvester verkleidetRummelpott gelaufen und haben dann Süßigkeiten in der Nachbarschaft eingesammelt.

4.  In unserem Wohnzimmer werden gerade heute neue Fenster eingebaut - jetzt kann der Winter kommen.

5. Der große Unterschied zwischenmüssen undwollen ist Liebe.  

6. Mein Hobby ist hauptsächlich das Backen und alles, was damit zu tun hat!
 
7. Was das Wochenende angeht, heute Abend freue ich mich darauf, die Stube wieder herzurichten, morgen habe ich rein gar nichts geplant und Sonntag möchte ich weiter faulenzen!


Ich wünsche euch allen ein schönes Wochenende 
und Dir, liebe Frau Süd, 
einen besonders schönen und entspannenden Urlaub!
Frau Nord

Donnerstag, 27. Oktober 2011

Nashi naschen

Ich bin auf den Geschmack gekommen. Und zwar auf den der Nashi. Übrigens nicht Nashi-Birne, denn Nashi heisst bereits Birne. Für alle die diese leckere Frucht noch nicht kennen: es handelt sich um eine Birnengattung, die oft wegen ihrer Form als Apfel-Birne bezeichnet wird, aber tatsächlich nicht wirklich nach Apfel schmeckt, sondern birnenartig, mit festem, saftigem Fruchtfleisch. Da wir ja übermorgen in den Urlaub fahren, bin ich  momentan dabei alle verderblichen Lebensmittel, die wir noch im Haus haben, aufzubrauchen. Und da noch einige Nashis und Äpfel da sind waren habe ich heute ein schnelles Nashi-Kompott gemacht. Das Grundrezept eignet sich aber ebenso gut für jede anderes Apfel- oder Birnensorte und passend zur Jahreszeit habe ich es herbstlich gewürzt.

Man benötigt etwa 1,3 kg Nashi und/oder Äpfel, die dann geschält, entkernt und gestückelt etwa 800 Gramm Fruchtfleisch ergeben. Dieses gibt man zusammen mit dem Saft einer Orange, 40 g Rohrohrzucker und 1 TL Zimt (oder Sissi's Sünd natürlich) in einen Topf, lässt es für etwa 10 Minuten köcheln, bis die Früchte weich sind. Dann auf die gewünschte Konsistenz passieren (also entweder mit Stückchen oder ganz fein) und warm oder kalt, pur oder zu eine Mehlspeise geniessen!

Lasst es euch gut schmecken in Nord und Süd und macht das beste aus diesem trüben Herbsttag! 

Ich bin ja schon so voll Vorfreude... noch zweimal schlafen, dann geht es los in Richtung Urlaub. Ja, ich weiss, das erwähnte ich bereits!

Mittwoch, 26. Oktober 2011

Schöner Döner

Neulich habe ich einen waaahnsinnig guten Döner - den besten Döner Kiels? - gegessen. Das Geheimnis lag, wie ich schnell feststellte, schlicht am verwendten Brot und nicht am Inhalt (der war nämlich ganz klassisch wie ihn jede Döner-Bude anbietet). Das Brot aber war der Hammer - ein Crossover aus Pita und Ciabatta, weich und mild - und verwandelte den türkischen Burger wirklich in etwas besonderes. Mmmhhh....

Ich habe vor kurzem ebenfalls Pita-Brot gebacken (es allerdings pur zu Suppe gereicht) und möchte euch das Rezept von Gontran Cherrier hier vorstellen:




Für 6 kleine Pita-Brote: 5 gr Trockenhefe in 30 ml warmem Wasser ausflösen. 250 gr Mehl, 1 TL Salz und 1 EL Olivenöl und 130 ml Wasser in die Küchenmaschine geben, Hefemischung hinzugeben und alles gut verkneten. 

Teig mit Frischhaltefolie abdecken und 1 Stunde ruhen lassen. Danach den Teig in 6 Stücke teilen und nochmals einige Minuten ruhen lassen. Die Teigstücke mit einem Nudelholz so ausrollen, dass sie 5 mm dick und oval sind. 
Brote auf ein bemehltes Tuch legen und unter Frischhaltefolie nochmals 30 Minuten gehen lassen. Derweil den Backofen auf 250 Grad vorheizen und ein Blech mit Öl einfetten. 

Die Brote in zwei Durchgängen für 10 Minuten backen.


Wirklich sehr lecker! Um die Pita-Brote für selbstgemachten Döner zu verwenden, würde ich aus dem Teig eher nur 4 Laibe machen. Das werde ich bei nächster Gelegenheit testen. Ich kriege jetzt nämlich Appetit auf Döner... 

Viele Grüße im 101. Post übermittelt 
Frau Nord


Dienstag, 25. Oktober 2011

Mix it!

Erwähnte ich bereits wie unwahrscheinlich ich mich auf unseren Urlaub freue? Noch viermal schlafen, dann geht es los und ich kann es kaum erwarten, wieder Berge zu sehen wenn ich aus dem Fenster blicke. Auch die Kinder, natürlich vor allem die Mädels, fiebern dem ersten Familienurlaub seit ziemlich genau 15 Monaten entgegen und zählen schon die Tage Stunden Minuten bis es endlich los geht. Noch viermal schlafen! Bis zum Wochenende. Bis zu den Herbstferien. Bis zum Urlaub. Bis zu diesem Ausblick:


Nachdem die letzte Woche gebackenen Nervenkekse nicht mal bis zum Wochenende gehalten haben, habe ich heute erneut Cookies gebacken, nach dem gleichen Grundrezept, aber dieses Mal mit ohne Nervenkeksmischung, also auch ohne Zimt, dafür mit viel Vanille und Karamellgeschmack. Hier das Rezept:

250 g weiche Butter, mit 100 g Braunem Zucker (am besten Muscovado) und 100 g weißem Zucker1 Prise Salz und 1 TL gemahlener Vanille hell schaumig aufschlagen. Dann nacheinander 2 Eier zugeben und gut unterrühren, anschliessend 350 g Mehl (am besten Dinkel 630), 1 TL Natron und 1 TL Karamellsirup zugeben und vermengen. Zum Schluss 1 Packung weisse Choclait Chips grob zerkleinern und untermischen. Teelöffelgrosse Häufchen auf ein mit Backpapier belegtes Backblech geben (ausreichend Abstand dazwischen lassen) und im heissen Ofen bei 180 Grad für etwa 15 Minuten backen.


Und dann habe ich mich heute noch richtig gefreut! Denn ich habe zum ersten Mal gewonnen und zwar beim Gewinnspiel von Fanny & Malou. Ein toller Tag bisher. Mal abgesehen davon dass mir meine linke Hand seit dem Aufstehen kribbelt wie gerade eingeschlafen; ich vermute einen eingeklemmten Nerv und bin jetzt sehr genervt davon! Aber davon lass ich mir meine gute Laune sicher nicht vermiesen. Erwähnte ich bereits wie sehr ich mich auf den Urlaub freue? ;-) 


Lasst es euch guten gehen in Nord und Süd! Ich hoffe ihr könnte euch auch so richtig freuen!
Übrigens: Das war der 100. Post! Juhuu! 

Montag, 24. Oktober 2011

twelve by 2012

Es gibt in Bloghausen ja so unheimlich viele, tolle Initiativen, die sich Bloggerinnen ausgedacht haben! Von Sonntagssüß über 12 von 12 bis hin zum Freitagsfüller und so vieles mehr. Ich bin dieser Tage über eine neue Aktion gestolpert - sie stammt von "Hello, Friend":

Welche 12 Dinge möchte man BIS 2012 (B I S !!! nicht IN!) erledigt haben? 

Da ich ein großer Fan von To-do-Listen bin, habe ich mir auch eine überlegt. Ich veröffentliche sie hier, um mich selbst ein bißchen unter Druck zu setzen daran erinnern zu können, was ich mir vorgenommen habe, damit ich auch möglichst viele alle Punkte erledige:


1. das Schlafzimmer renovieren und die Möbel umstellen

2. lieben Menschen eine Freude machen

3. mich mit diesem Ding vertraut machen: 


4. mich für einen Nähkurs anmelden

5. einen zweiten Arbeitsplatz im Haus einrichten 
    (wo man zB nähen kann, wenn man nähen kann)

6. die Gardinen zwecks Kürzen zur Schneiderin bringen

7. meine Klamotten aussortieren

8. endlich ein Brathuhn-Rezept von Jamie Oliver ausprobieren

9. austesten, ob ich noch häkeln kann:


10. bis Nikolaus alle Weihnachtsgeschenke kaufen und einpacken

11. eine Datensicherung durchführen

12. versuchen, keine Ausreden zu erfinden, warum man 1-11 nicht schafft


Es grüßt: 
eine ambitionierte Frau Nord, 
die sich heute eine Häkelnadel gekauft hat


Sonntag, 23. Oktober 2011

Sonntagssüsses Herbsteis

Erwähnte ich bereits dass Unser Eiskonsum im Sommer bisweilen überdurchschnittlich hoch ist und gerade das selbst gemachte Erdbeereis während der Saison teilweise täglich produziert werden muss? Doch auch im Herbst oder Winter ist dem einen oder anderen im Haus Süd manchmal desöfteren nach einem leckeren Eis.


Deshalb hier und heute ein Herbst- und sogar Wintertaugliches Eisrezept, das blitzschnell zubereitet ist und himmlisch schmeckt. Und dieses passt natürlich perfekt zur
Zwetschgeneis mit Zimtschaum als sonntagssüßes Dessert für etwa vier Leckermäuler

Zunächst die Zimtsahne vorbereiten, indem ein Becher Sahne (gegebenenfalls mit einer Packung Sahnesteif) steif schlagen, 40 Gramm Zucker und einen halben Teelöffel Zimt zugeben und nochmal kurz aufschlagen. In den Kühlschrank stellen.

300 g tiefgefrorene Zwetschgen
40 g Puderzucker
200 g süsse Sahne
1 Prise Sissi's Sünd oder Zimt

Alle Zutaten in ein schmales Rührgefäss und mit einem leistungsstarken Passierstab fein passieren (oder in den Thermomix geben und für eine halbe Minute auf höchster Leistungsstufe mixen)

Eis und Schaum zusammen anrichten und sofort servieren. Wer das Eis in fester Konsistenz wünscht, stellt dieses nach der Zubereitung noch für etwa eine halbe Stunde ins Tiefkühlfach.

Einen leckeren Sonntagabend und einen angenehmen Start in die letzte Oktoberwoche wünsch ich euch allen in Nord und Süd! Alle weiteren sonntagssüssen Kreationen findet ihr diesen Sonntag bei lingonsmak oder bei Pinterest.

Samstag, 22. Oktober 2011

Glückskeks

Zu einem Glückstaumel-Wochenende gehört neben den Glückspaketen für mich auch Kekse backen. Glückskekse sozusagen. Tatsächlich handelt es sich aber um Haferflocken-Cookies, die ich auch wahnsinng gerne esse. Haferflocken in Keksen sind sowieso die reine Wucht. 
Diese hier stammen von der wunderbaren Trish Deseine aus Ihrem 3. Backbuch "I love Cake":


Das zarte Gebäck ist auch ganz schnell zusammegerührt:

100 gr Puderzucker mit 210 gr Butter (lt Rezept gesalzene Butter verwenden - sonst auf jeden Fall eine gute Prise Salz hinzugeben) schaumig rühren. 
220 gr Mehl, 1 TL Backpulver hineinsieben und 70 gr Haferflocken mit den Fingern einarbeiten. Alles zu einer Rolle formen und in Klarsichtfolie gewickelt im Kühlschrank fest werden lassen. 

Während der Teig für wenigsten 30 Minuten ruht, den Backofen auf 150 Grad vorheizen. 
Von der Rolle Scheiben abschneiden und mit etwas Abstand zueinander auf einem mit Backpapier belegten Blech für 20 Minuten backen.
Die ausgekühlten Kekse nach Wunsch mit geschmolzener Schokolade verzieren.


Apropos Keks. Hier noch ein Blog-Lesetip: ich amüsiere mich immer sehr über die kodderigen Posts von Frau Keks aus Berlin. Wie im echten Leben. Schaut doch mal rein.

Liebe Grüße, Frau Nord

Freitag, 21. Oktober 2011

Freitag (und Samstag) im Glück

PREMIERE! So einen Post gabs noch nicht, denn zum ersten Mal schreiben Frau Nord und Frau Süd zusammen! 
Und nochmal PREMIERE! Dies wird der längste Post in der Geschichte von Nord & Süd. Und weil aller guten Dinge drei sind: PREMIERE Nummer 3: wir machen zum ersten Mal beim Glückspaket zum Wochenende mit!


Aber erstmal der Reihe nach und wie könnte da so ein Freitag nur anfangen? 
Richtig, mit dem 
und der von Frau Süd schaut heute wie folgt aus:

1.  Die Nachrichten dürften bitte mal wieder besser werden.
2.  In dieser Jahreszeit habe ich ganz oft kalte Füße. 
3.  Herbstferien sind eine tolle Erfindung und ich freue mich schon so sehr darauf.
4.  Meinen Schrank mal umräumen (von Sommer auf Winter) müsste ich mal wieder.
5. Mal so ganz unter uns gesagt, diese Kälte braucht doch kein Mensch oder? 
6.  Ich habe schon sehr viel geschafft.
7. Was das Wochenende angeht, heute Abend freue ich mich auf warme Füsse im ebenso kuschligen Bett , morgen habe ich ein leckeres Abendessen von der allerweltsbesten Osobuccoköchin geplant und Sonntag möchte ich einer Doppeltaufe beiwohnen und hoffe auf eine warme Kirche!
Noch ganz viel mehr Freitagsfüller findet ihr - wie jeden Freitag - bei Barbara. Macht doch auch mal mit!
Jetzt aber zum versprochenen

Die beiden ganz wundervollen Damen Steffi und Okka haben vor einiger Zeit die Idee des Glückspakets zum Wochenende gehabt und schnüren seitdem fleissig jeden Freitag ihre Paket. Und das tolle ist, dass es jeden Freitag mehr Paket von vielen wunderbaren Bloggern werden, die bestaunt werden dürfen. Vor drei Wochen dann hatte Okka die geniale Idee eine Swaps und hat sich um die Organisation gekümmert, so dass heute hoffentlich jeder Teilnehmer sein persönliches Glückspaket in den Händen hält!

Und natürlich haben Nord und Süd auch teilgenommen und fleissig Glücksdinge gesucht, Glückskärtchen geschrieben und Glückspakete gepackt.

Nachdem wir ja unsere Swappartnerinnen nicht kennen, haben wir uns dazu entschlossen die Sachen in das Paket zu packen, die uns glücklich machen. Und bei Frau Süd ist das zu dieser Jahreszeit ein glücklichmachende Dose mit Himbeerkonfekt und Glückstee, dazu Cakecups zum glücklichen Backen mit Holzlöffel von glücklichen Bäumen zum Teigrühren, eine Glas Apfel-Birnen-Glücksmarmelade, eine besondere Glückskerze und ein Notizheft mit Apfelglückstift zum notieren von Glücksmomenten. Und so hat das dann ausgesehen:


Und bekommen habe ich ein Glückspaket aus Berlin mit diesen glücksbringenden Sachen (einem witzigem Notizblock, einem selbstgemachten Lesezeichen, einem Schokoschmetterling, Cookies und einem Küchenhandtuch), aber seht selbst:


So starte ich also in glückliches Wochenende und übergebe jetzt das Wort an die hoffentlich ebenso glückliche Frau Nord! Vielen, vielen Dank meinem persönlichem Glücksboten aus Berlin!
.....................................................................


Stimmt, Frollein Süd - eine feine Idee, die sich Okka neulich für uns Mädels ausgedacht hat - ein geloster Glückspakete-Swap unter Glücklichen, und denen, die es werden wollen. 
Im Norden gehört man leider zur zweiten Gruppe, denn mein Glückspaket ist noch nicht angekommen! Freut man sich jetzt einen Tag länger oder muss man traurig sein?

Witzigerweise hat ein Versandhaus ausgerechnet am heutigen Freitag - kein Scherz! - "Glücksmomente auf Bestellung" in den Norden geliefert:

ZUFÄLLE GIBT'S!
GLÜCKSPAKET VON NORD NACH OST, an ROMY:


und das war drin:

ein Halstuch, ein (farblich dazu passendes) Holzarmband-Set, 
ein Mini-Schokofondue, schwedische Schokolade 
und eine Glücksdose


Glückspakete verschickt:  1
Glückspakete bekommen: 0 (still counting)

1.  Die Nachrichten versuche ich jeden Abend zu sehen.

2.  Natürlich hasse auch ich kalte Füße (obwohl ich schrecklich gerne barfuß bin). Ab sofort kommt eine Wärmflasche mit ins Bett.

3.  Herbstferien - da hab ich nix von.

4.  Feudeln müsste ich mal wieder.

5. Mal so ganz unter uns gesagt, an Helloween werde ich die Lichter ausmachen und so tun, als wäre ich nicht da.

6.  Am Freitag bin ich immer von der Arbeitswoche geschafft.

7. Was das Wochenende angeht, heute Abend freue ich mich aufs Kuchen backen, morgen habe ich ein Treffen mit meiner Mama geplant und Sonntag möchte ich ausschlafen!


+++++UPDATE+++++UPDATE+++++UPDATE++++ 22.10.2011+++++
+++++DER POST IST NOCH NICHT LANG GENUG +++++


Glückspakete verschickt:  1
Glückspakete bekommen: 3 (Mission complete)

Haaaaaaaach, ich bin ja so glücklich....
Liebe Romy, an dieser Stelle ein ganz herzliches Dankeschön an dich für Dein hübsches Glückspaket. Es hat mich heute erreicht. Schon die süße Herzchen-Box (ich liebe Herzchen!)...:


 und dann der Inhalt:


Postkarte mit lieben Grüßen und ein kleiner Notizblock


  Naschi und (verführerisch duftender) Tee


eine Halskette und Badeessenz 
(allerdings aus Dresden und nicht aus Chemnitz)

Ich kann alles wunderbar gebrauchen! Vielen lieben Dank!

Mich freut auch sehr, dass dir meine "Glücksgaben" gefallen. Ich habe leider erst hinterher festgestellt, dass du auch einen Blog hast, sonst hätte ich noch mehr "recherchiert" und mich bemüht, die Sachen noch mehr auf dich "zuzuschneiden". Soviel sei gesagt: die schwedische Schokolade war natürlich kein Zufall.

Und dann Frau Süd! Du bist so ein Schatz!
Dass ich nicht selbst auf die Idee gekommen bin, dir auch ein Glückspaket zum Wochenende zu schicken!!! Auch dein Paket hat mich heute erreicht (jetzt verstehe ich das auch erst mit der doppelten Freude!) und ich war ganz entzückt (und bin es noch:)




Absolut glücklich machende Dinge... VIELEN LIEBEN DANK!
Den Adventskalender lasse ich ausnahmsweise eingepackt, damit ich ihn mir wirklich erst am 1. Dezember anschaue...! Gott sei Dank ist er nicht aus Schokolade, dann wäre er nämlich schon aufgegessen worden!

Das dritte - etwas unorthodoxe (oder kann man es kurios nennen?) - Glückspaket stammt von meiner Mama, die mich heute mit ihrem Besuch BEGLÜCKT und mir folgendes mitgebracht hat:


Ihr seht richtig: Katzenfutter, Spüli, Würstchen im Glas und ein Handtuch

VIELEN DANK, MAMA! 

VIELEN DANK AUCH NOCHMAL FÜRS STAUBSAUGEN! 
Kommst du nächste Woche wieder?

Und wo kann man sich eigentlich fürs Guinness-Buch der Rekorde bewerben?

Habt ein wunderschönes 
- und natürlich ganz und gar glückliches -
Wochenende in Nord und Süd!

Donnerstag, 20. Oktober 2011

Meine Nerven!

Erwähnte ich bereits dass ich - trotz entsprechend anderslautender guter Vorsätze - jedes Jahr erst viel zu spät mit der Adventsdekoration, dem Plätzchen backen, dem Weihnachtsgeschenke kaufen, dem Weihnachtskarten verschicken und all den anderen wundervollen Sachen die zur Weihnachtszeit dazu gehören, dran bin? Dieses Jahr habe ich selbstredend wieder den festen Willen früher dran zu sein als die Jahre zuvor und ich darf heute vermelden dass ich gut zwei Monate vor Heilig Abend bereits Kekse gebacken habe. Allerdings muss ich gestehen, dass ich diese Art Cookies durchaus auch mal unter dem Jahr mache. Meine Kinder haben bereits sehnlichst darauf gewartet und jedes wusste bereits beim Heimkommen aus Kindergarten, Schule oder von der Oma dass es etwas leckeres zu stibitzen gibt. Und jetzt - nur wenige Stunden nach Fertigstellung -  ist bereits mehr als die Hälfte der 82 Kekse verspeist!


Übrigens handelt es sich bei diesen Plätzchen um eine besondere Form der Gewürzkekse, nämlich um sogenannten Nervenkekse. Diesen Namen tragen sie zu Recht! Sie sind tatsächlich gut für die Nerven. Und das Hüftgold. Als Gewürz ist die sogenannte Nervenkeksmischung nach der Heiligen Hildegard von Bingen enthalten, diese besteht aus Muskat, Zimt und Nelken. Der Geruch erinnert an Weihnachten und wer dieses Gewürz nicht hat oder nicht verwenden möchte kann es auch durch Zimt (oder eventuell durch ein Lebkuchengewürz) ersetzten... so sind diese dann sicher auch nicht schlecht für die Nerven. 

Es gibt verschiedene Varianten und unzählige Rezepte für diese Gewürzkekse, meines ist sehr einfach und durch die Zugabe von Choclait Chips besonders lecker. Natürlich können diese auch ersetzt werden: durch Rosinen und/oder Nüsse jeder Art. Ganz nach eigenem Gusto.

Ansonsten benötigt man für etwa 80 Gewürzkekse:
250 g weiche Butter, die man mit 200 g Rohrohrzucker, 1 Prise Salz und 1 TL gemahlener Vanille schaumig schlägt. Dann gibt man 2 Eier zu und schlägt die Masse gut auf, anschliessend fügt man 350 g Dinkelmehl, 1 TL Natron und 2 TL Nervenkeksmischung zu und rührt die trockenen Zutaten kurz unter. Zum Schluss 1 Packung Choclait Chips grob zerkleinern und untermischen. Teelöffelgrosse Häufchen auf ein mit Backpapier belegtes Backblech geben (ausreichend Abstand dazwischen lassen) und im heissen Ofen bei 180 Grad für etwa 15 Minuten backen.

Ist es nicht toll wenn gesundes so lecker sein kann?



"Der Mensch pulverisiere auch die Muskatnuss und im gleichen Gewicht Zimt und etwas Nelken. Und mit diesem Pulver und Semmelmehl und etwas Wasser bereite er Törtchen, und er esse diese oft, und es dämpft alle Bitterkeit des Herzens und seines Geistes und öffnet seine stumpfen Sinne, und es macht seinen Geist fröhlich und mindert alle schädlichen Säfte in ihm." (Heilige Hildegard von Bingen)
Und morgen ist schon wieder Freitag! Noch dazu einer mit Glückspaket! Juhuu!

Mittwoch, 19. Oktober 2011

Mütter & Meer

Also, meine Mutter, liebe Frau Süd, kann gaaar nicht kochen. Das sage ich jetzt mal ganz offen, wenngleich mein Mutterherz hier mitliest. 
Sie hat dafür, denke ich, nie Freude entwickeln können, was sicher nachvollziehbar ist angesichts des stressigen Jonglierens von Familie, Job, Landleben und Haushalt in meiner Kindheit. 
Es wurde zwar jeden Tag gekocht, aber das Essen musste primär satt machen, es musste möglichst allen schmecken und im Idealfall schnell zubereitet sein. Deswegen habe ich armes Hascherl leider so gar keine besonderen Kindheitsessenserinnerungen!
Ich habe das Back-Gen ganz klar von meiner Oma väterlicherseits. Mütter müssen ja nicht alles können. Und meine Mutter kann sonst alles. Außer kochen eben (und schon gar nicht backen, Gott bewahre).
 
BLÜMCHEN FÜR DICH, MAMA!
Insofern kann ich an dieser Stelle auch kein Rezept meiner Mutter präsentieren (ok, sie macht gute Rouladen, nur leider mag ich keine Rouladen, da ich weder Essiggurken noch Senf mag). 
Dafür gibt es - sofern es euch denn nicht schon anödet ?! - maritime Bilder

Ehe bei uns im Norden der Herbst mit Pauken und Trompeten Einzug gehalten hat, war ich kürzlich am Strand, diesmal in Laboe:


Ich freue mich nun aber schon selbst auf den nächsten Food-Post (am Wochenende, ganz bestimmt)!
Liebe Grüße, Frau Nord