Mittwoch, 21. September 2011

Mittwoch: Donnastag

In einer Woche voller Donna ist jeder Tag ein Donnastag, so auch der heutige Mittwoch; an dem ich meine Kinder (und meine Wenigkeit) mit einer leckeren Nachspeise glücklich mache, bei der ich nicht mal ein richtig schlechtes Gewissen haben muss, denn der Hauptbestandteil ist Zucker sind Äpfel. Dazu muss ich übrigens etwas ausholen: ich finde ja die Frau Hay grosse Klasse und ihre Rezepte sind fast alle spitze! Aber die gute Frau ist eine ganz, ganz Süße! Ich auch, also bei mir dürfen Süßspeisen ruhig richtig süß sein, aber was zuviel ist ist zuviel und so ist das bei den Rezepten von Donna Hay bisweilen. Wenn ich mich immer an die angegebene Zuckermenge halten würde, dann hätte ich schon das eine oder andere Mal einen Zuckerschock erlitten. Und so sei gesagt dass beim nachfolgenden Rezept von mir die angegeben Zuckermenge schon deutlich reduziert wurde! Aber genug der langen Reden, jetzt geht's ans Eingemachte:


Für 4 Karamelläpfeln (bei noch mehr Kindern einfach entsprechend mehr Äpfel nehmen) gibt man 4 geschälte, gleichmässig kleine Äpfel zusammen mit 80 Gramm Zucker in 1 Liter Wasser  und lässt diese für etwa 4 Minuten köcheln, bis sie gerade weich sind, aber noch Biss haben. Aus dem Sud nehmen und auf einem Kuchengitter abtropfen lassen.

Für das Karamell 300 Gramm Zucker, etwas gemahlene Vanille mit 125 ml Wasser in einem Topf mit schwerem Boden langsam erwärmen und rühren bis sich der Zucker aufgelöst hat. Köcheln lassen bis sich die Zuckermasse goldgelb einfärbt. Und bloss niemals nicht auf die Idee kommen das Karamell jetzt zu probieren! Egal wie lecker es riecht! Nie!

Die Äpfel in die Zuckermasse tauchen und abschliessend einige Minuten auf einem Backpapier trocknen lassen. Und damit könnte diese Geschichte dieses Rezept auch schon zu Ende und sehr lecker sein, aber dann passiert am heutigen Donnastag noch etwas ganz tolles, was auch Auswirkungen auf meine Karamelläpfel hatte:


Denn zu meiner grossen Freude hat mich heute ein Paket mit gar wunderbarem Inhalt erreicht: die  fantastische Frau Spatz hat mir ganz viele Leckereien aus den Niederlanden geschickt und ich bin immer noch ganz verzückt. Denn ich liebe Lebensmittel aus dem Ausland, vor allem die ungesunden süßen, bunt verpackten, unbekannten und das Paket war voll mit tollen Schätzen! Und das Ganze ist auch sehr passend zu Donna Hay: sehr süß eben! ♥-lichen Dank liebstes Spatzenfrollein, ich hab mich riesig gefreut! Und natürlich zwei Produkte gleich mit verwendet: Slagroom (oh ich liebe dieses Wort, ich sag künftig nur noch Slagroom und nie mehr Sahne, das klingt viel cooler), locker aufgeschlagen mit etwas Zimt. Und leckerer Zimtzucker, der in Anbetracht der Unmengen Zucker im Karamell aber nur noch der Dekoration diente. Nee stimmt nicht, der wurde auch zusammen mit der Sahne gegessen. Übrigens habe ich mich kurzfristig dazu entschieden die Äpfel nach dem karamellisieren noch kurz durch Krokant zu wälzen. Eine gute Idee! Schmeckte ganz vorzüglich.



Und mit welchen Lebensmitteln kann man denn der Frau Nord derzeit eine Freude machen? Immer noch Krankenkost wie Hühnersuppe? Oder doch ein paar Karamelläpfeln (heisst es nicht: One Apple a day keep the doctor away? Spricht doch für meine Obstwahl, nech?).

Kommentare:

  1. Hach, der Teller ist sooo schön, den habe ich auch, wenn ich nur wüsste, wo?

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  2. Vielleicht verliehen? Mit was leckerem drauf und nicht zurückbekommen? ;-)

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♥-lichen Dank für Deine lieben Worte!