Freitag, 30. September 2011

Freitagsfüller + Salat-Quickie

Ich wieder hole mich nur ungern, aber es ist tatsächlich SCHON WIEDER Freitag! Und damit auch der September rum. Für alle die so wie ich immer etwas zu spät mit der (Vor)Weihnachtsplanerei und dem damit verbundenen Dekorieren, Plätzchen backen, Geschenke kaufen usw. dran sind, sei deshalb hier an dieser Stelle gesagt: ACHTUNG! Wenn das mit den Freitagen weiter so schnell geht, dann haben wir bald einen Tag vor Heiligabend! Mir können mit dieser Warnung also keine Vorwürfe mehr gemacht werden, von wegen ich hätte euch oder mich nicht rechtzeitig erinnert! Aber jetzt will ich erstmal nicht an Weihnachten denken, wenn auch es einem die Supermärkte nicht leicht machen, sondern freue mich, wie hoffentlich alle in Nord und Süd auf ein tolles, langes Sonnenwochenende und ich möchte nach längerer Abstinenz (warum auch immer) endlich wieder grillen. Da man frau ja meistens nicht nach der Devise "Fleisch ist mein Gemüse" lebt und neben dem gegrillten Fleisch auch gerne eine leckere, gesunde Beilage auf dem Teller liegen hat, es aber auch keine endlosen Vorbereitungszeiten geben soll, gibt es heute noch ein schnelles, leckeres Salatrezept als Beilage zum Freitagsfüller. Meiner sieht heute aus wie folgt:
1. Heute ist der erste Tag vom Rest meines Lebens.
2.  Schmorrkürbissuppe in verschiedenen Variationen koche ich momentan am liebsten.
3.  Ich möchte mir gerne einen Fotoapparat kaufen.
4. Nach einer erkältungsgeplagten Woche sind wir alle auf dem Weg der Besserung und ich bin froh darum.
5. Wenn ich an Weihnachten denke fallen mir viele Sachen ein die ich dieses Jahr unbedingt und vor allem stressfrei, also rechtzeitig (siehe oben!), machen möchte.
6. Das ich auf Weihnachten hinweise und das dann im Freitagsfüller auch vorkommt wusste ich nicht und finde ich total witzig.
7. Was das Wochenende angeht, heute Abend freue ich mich auf ein leckeres (gegrilltes) Essen, morgen habe ich allerhand Einkäufe geplant und Sonntag möchte ich so richtig geniessen weil es ja quasi zwei Sonntage dieses Wochenende gibt!
Und falls ihr jetzt Lust habt mitzumachen und selbst einen Freitagsfüller ausfüllen wollte oder noch weitere Freitagsfüller lesen wollt, dann könnt ich das sehr gerne hier machen. 

Das Rezept für meinen schnellen Chinakohlsalat ist denkbar einfach und die Zutaten sehr überschaubar, nämlich:
Alle Zutaten in dünne Streifen schneiden, in einer Schüssel mischen
und ein Dressing bestehend aus 1 Esslöffel Balsamicoessig, 3 Esslöffeln Öl, 1/2 Teelöffel Salz, 1 Teelöffel Zucker, ein paar Schnittlauchröllchen, 1 klein geschnittenen Zwiebeln, 1 Esslöffel Salatcreme (oder Schmand, Sahne oder Mayonnaise) und etwa 3 Esslöffeln Wasser (alles hübsch miteinander verrührt natürlich) darübergeben und gut durchziehen lassen. Fertig!

Habt alle ein wunderbares, sonniges Wochenende und geniesst den Bonus-Sonntag! Was gibt es denn im Norden eigentlich für Pläne für die kommenden drei freien Tage?

Donnerstag, 29. September 2011

Suppenzeit

Die kommenden Wochen und Monate sind doch einfach ideal dafür geeignet, um Suppe zu kochen und zu essen, oder? Nichts schmeckt und wärmt in den kalten Tagen besser, als eine große Portion Suppe - auch wenn der Herbst hier im Norden sonniger ist als es der Sommer je war.
Gestern habe ich ein neues Rezept ausprobiert und mir hat es so gut geschmeckt, dass ich es heute gleich vorstellen möchte:

KAROTTEN-ORANGEN-SUPPE


Dafür benötigt man:

500 gr Karotten, geschält und in Scheiben geschnitten
30 gr Butter
125 ml Orangensaft
1 Liter Brühe (zB mit ca 5 TL Instantpulver hergestellt)
50 ml Sahne
1 Zwiebel, gehackt
 Thymian, Muskatnuss, saure Sahne zum Abschmecken bzw Servieren


Die Butter in einem Topf schmelzen lassen, die Karotten zugeben und 10 Minuten dünsten. Zwiebel, Saft und Brühe hinzugeben und aufkochen. Thymian zugeben und solange kochen, bis die Karotten gar sind (ca 20 Minuten). Sahne zugeben und die Suppe mit einem Pürierstab glatt arbeiten. Mit den Gewürzen abschmecken und einem Klecks saurer Sahne (oder Creme fraiche) servieren.


Wirklich lecker!

Liebe Grüße, Frau Nord

Mittwoch, 28. September 2011

Walk on the wild side


Liebe Frau Nord,
ich möchte ja niemanden beschuldigen, aber nach meinen vier Kindern hat es nun auch mich erwischt und ich bin schrecklich erkältet. Hoffentlich funktioniert eine virtuelle Ansteckung nicht, denn das würde bedeuten dass die fiesen Rotznasen und Hustenmännchen direkt aus dem Norden zu uns gesprungen sind. Erinnert sich noch jemand an die Serie "Es war einmal das Leben"? Genauso stelle ich mir mein Inneres vor und derzeit hausen da ziemlich viele hässliche Wichte mit dicken, roten Nasen! Aber ich will nicht jammern, es könnte ja wesentlich schlimmer sein. Was allerdings absolut beklagenswert ist, ist der Umstand dass ich meinen Geschmack vollständig verloren habe. Und jetzt bitte keine schlechten Witze auf meine Kosten, ich meine natürlich dass ich im wahrsten Sinne des Wortes nichts mehr schmecke. Und zwar echt gar nichts. Damit hadere ich sehr, denn backen, kochen und essen macht ohne den Geruch einer Speise oder eben den Geschmack so gar keinen Spaß. Deshalb gibt es heute auch außer Jammerei nur ein paar Fotos und keine selbstgemachten Köstlichkeiten. Nachdem Du ja schon nach typisch bayrischen Impressionen gefragt hast und ich diese bislang immer schuldig geblieben bin, habe ich jetzt einfach mal ein paar Fotos meines unmittelbaren Umfelds gemacht. Du musst Dir also vorstellen, dass Du einen Herbstspaziergang mit mir machst (was ja bei Schnupfennasen sehr gesund sein soll), mit mir aus meiner Haustür trittst, über den Hof gehst, rechts und links schaust um die Straße sicher zu überqueren. Und schon beginnt unser Landspaziergang:







Auf dem Weg treffen wir übrigens viele verschiedene grosse und kleine Tiere:



Und auch ganz kleine:
Außerdem gibt es viele tolle Pflanzen und Blumen, neben Mais en masse und Tausenden Kastanien, die natürlich alle gesammelt werden müssen (wir haben mittlerweile einen so grossen Vorrat das wir eine ganze Dammwildfamilie damit durch den Winter bringen können!)




So ein Erkältungsspaziergang macht ganz schön müde und eigentlich hätte ich mir jetzt eine Runde auf dem Sofa verdient (so wie es das jüngste Rotzglöckchen der Familie gerade macht), aber ich werde in die Küche gehen und für meine Kinder einen grossen Topf stärkenden Milchreis kochen und mich darüber ärgern dass ich nichts davon schmecke.

Mit einem GUTE & SCHNELLE BESSERUNG an alle Kranken im Süden und Norden verabschiede ich mich für heute und hoffe auf baldige Genesung meiner Geschmacksnerven so dass wieder richtig gekocht und gebacken werden kann!



Dienstag, 27. September 2011

Knusper Knäuschen

In meiner Kindheit habe ich die Jugendgruppe der Kirche besucht. Hey, ich komme vom Land, da musste man gesellschaftlich nehmen, was man kriegen konnte! 
Jedenfalls haben wir in dieser Runde einmal selbst Choco Crossies machen dürfen, eine Leckerei, die ich schon immer gern mochte. Ich war (und bin) ganz begeistert, wie easy man diese selbst herstellen kann. 
Seitdem habe ich nun schon oft welche gemacht, wobei ich mich hierbei an kein bestimmtes Rezept halte. Ich schmelze einfach nach Gusto eine gewisse Menge Schokolade (gern auch verschiedene Sorten - sehr empfehlen kann ich Krokant-Schokolade) mit etwas Butter und verrühre sie behutsam mit Cornflakes.


Bei der Rezeptur kann man wirklich gut experimentieren bzw nach seinem eigenen Geschmack gehen und verschiedene Nüsse, unterschiedliche Sorten Schokolade, getrocknete Früchte (zB Cranberries), bunte Schokolinsen oder auch weitere Cerealien (zB Choco Pops) unterheben. Diesmal habe ich noch Mandelblättchen und Mini-Marshmallows hinzugegeben. 
Wichtig ist nur, dass alle Zutaten schön mit Schokolade überzogen sind (sonst weichen die Cornflakes durch). Die Schoko-Masse mithilfe von 2 Teelöffeln in kleinen Häufchen auf Alufolie setzen und erstarren lassen.

Und weil ich ein großer Fan von (selbst hergestellten) Süßigkeiten bin, kommt hier noch ein weiteres Rezept:

SESAM-KARAMELL-SPLITTER


Für das Karamell werden 225 gr Zucker mit 4 EL Wasser verrührt und goldgelb zu Sirup gekocht. Dabei so wenig wie möglich rühren. Schließlich 100 gr Sesam hinzugeben, verrühren und ggf noch etwas weiter einkochen lassen (den Karamell aber nicht zu dunkel werden lassen). Die Masse auf ein gefettetes Stück Backpapier oder eine Marmorplatte geben und mit einer Palette zügig so glatt und dünn wie möglich verstreichen. Achtung: Der Zucker ist SEHR heiß! 

Nachdem die Masse ausgehärtet und abgekühlt ist, kann das Karamell in beliebig große Happen gebrochen werden. Das Sesam-Karamell schmeckt pur sehr gut, kann aber auch als Kuchen-Deko verwendet oder zu anderen Desserts gereicht werden.  Reste - sofern welche bleiben - bitte luftdicht aufbewahren. 


Das Sesam-Karamell als auch die Choco-Crossies lassen sich übrigens wunderbar (zB in einem Zellophan-Beutel) verschenken. Insbesondere die Choco Crossies mag wirklich jeder.

Welche essbaren Geschenke stellt der Süden gern in der Küche her?

Sonnige Grüße aus dem Norden!

Montag, 26. September 2011

With a little help from Donna

Wir alle sind ja Teil eines großen Ganzen. Das konnte ich - im Kleinen - in der vergangenen Woche wieder sehr deutlich feststellen, denn die fantastische Donna Hay war plötzlich omnipräsent und ich bin an allen möglichen Orten über sie gestolpert. Angefangen im wunderbaren Blog Ohhh....Mhhhh... wo mir Donna am Dienstag in Form ihres Magazins, das dort von Steffi erwähnt wurde, entgegensprang. Am Freitag dann bei Liebesbotschaft, wo Donna's neues Buch ganz toll von Joanna in Szene gesetzt wurde. Und am Wochenende hab ich dann das hier in der Septembausgabe der Petra entdeckt:
Also da kann man doch nicht mehr von Zufällen sprechen oder? Und eigentlich, ja eigentlich, ist die Donna-Hay-Woche hier schon wieder vorbei, aber: Ehre wem Ehre gebührt und deshalb heute noch ein Rezept von ihr. Und damit es nicht so aussieht als könne Donna nur süß, heute ein Rezept für ein Kürbissuppe der besonders leckeren Art. Dies nicht ohne Hintergrund, denn im Hause Süd hat eine fiese Erkältung Einzug gehalten und ein Kind nach dem anderen befallen und auch ich selbst kämpfe dagegen an mich kriegen zu lassen. Was ist da also naheliegender als ein großer Topf warme, wärmende, viren- und bakterienvertreibende Suppe? Das Rezept von Donna ist auch ihrem opulenten Bildbandkochbuch Jahreszeiten; ich habe es etwas abgewandelt und mit erkältungsbekämpfenden Gewürzen verfeinert, etwas weniger Brühe als angegeben verwendet und hier und da ein wenig am Original gefeilt - wie immer bei mir halt. Aber jetzt bitte schnell zum Rezept:
Schmorrkürbissuppe

Man benötigt für 6 gesunde oder kranke Esser:
2 EL Ölivenöl
750 g Kürbis (ich habe Hokkaido verwendet), geschält & in Spalten geschnitten
100 g Kartoffeln, geschält und in Stücke geschnitten
1 große Zwiebel, geschält und ebenfalls in Spalten geschnitten
1 Knoblauchzehe
70 g Honig
Salz, Galgant, Chili, Senf, Saft 1/2 Zitrone
750 ml Brühe
250 ml Schlagsahne
200ml Sour creme

Öl, Kürbis, Kartoffel, Zwiebel und Honig auf ein Backblech geben, gut durchmischen, Salz und Galgant (alternativ Pfeffer) dazu und im 180 Grad heißen Ofen etwa 30 Minuten schmoren, so dass Kürbis und Kartoffel schön weich sind.


Das Gemüse zusammen mit der Brühe pürieren (ich habs im Thermomix gemacht, bei Verwendung eines Pürierstabs auf zwei Portionen aufteilen. Die Sahne zugeben, aufkochen und ein paar Minuten köcheln lassen. Mit Zitronensaft, Senf und Zitronensaft würzen, wer mag gibt noch etwas Curry zu, abschmecken und fertig. Auf Teller verteilen, jeweils einen Klecks Sour creme (alternativ Creme fraiche oder Sauerrahm) obenauf.

Ich hab dazu noch schnelle Käseecken gemacht. Dazu eine Rolle Blätterteig zusammenfalten, mit einem verquirlten Eigelb bestreichen, nach Wunsch würzen (oder nicht) und frisch geriebenen Parmesan drauf. Im - vom Gemüse vorgeheizten Ofen - etwa 10 - 15 Minuten backen, bis die Käsehäppchen so aussehen:


Alles zusammen anrichten, servieren und schmecken lassen! Was nicht schwer ist, denn die Suppe ist wirklich unglaublich lecker und hat im Hause Süd Groß und Klein gleichermassen begeistert!


Also liebe Frau Nord: falls Du immer noch nicht wieder ganz gesund bist: wir können diese Suppe nur wärmstens empfehlen! Und was gibt es bei Dir in diesen Tagen?

Sonntag, 25. September 2011

Auf Wiedersehen Donna, tschüß Himbeeren!

Die Himbeersaison neigt sich dem Ende und auch die Donna Hay Woche geht heute, an diesem wunderbar sonnigen Sonntag - jedenfalls hier im Norden - zuende. 
Das heutige Rezept passt auch perfekt zur Initiative SONNTAGSSÜß von mat&mi, denn was gibt es heute auf dem Donnateller?? 

 SCHOKOLADEN-BROWNIES MIT HIMBEEREN

Das folgende Rezept stammt aus dem kleinen Büchlein "Schokolade" aus der "einfach&schnell" Reihe:

200 gr Zartbitterschoki, gehackt
250 gr Butter
200 gr (braunen) Zucker
4 Eier
200 gr Mehl
1/4 TL Backpulver
40 gr Kakaopulver, gesiebt
125 gr Himbeeren, verlesen (ggf auch TK)


Den Backofen auf 180 Grad vorheizen. Eine quadratische Backform (Kantenlänge 22 cm) mit Backpapier auslegen. Das klappt meiner Meinung nach am besten, wenn man das Backpapier zusammenknüllt und dann wieder glatt streicht.

Schoki und Butter schmelzen, dann mit dem Zucker und den Eiern in einer Schüssel verrühren. Mehl, Backpulver und Kakao mischen und zur Eiermischung sieben und drunterheben. Danach die Himbeeren auf die Teigfläche legen.


Die Brownies 45 Minuten backen. Bei Brownies kann man sich die sonst bewährte Stäbchenprobe sparen, da sie gern noch etwas klitschig sein dürfen, wenn sie aus dem Ofen kommen. Da die Brownies noch etwas nachgaren, würde ein komplett durchgegarter Teig letztlich trocken werden. 


Euch allen einen schönen Sonntag! 
Frau Nord

Freitag, 23. September 2011

Donnalittchen es ist schon wieder Freitag!

Und wieder eine Woche vergangen wie im Flug. Im Süden voll mit Terminen, Arbeit, Durchhängern, Erfreulichkeiten, Betrübnissen und Donna. Die erste ganze Schulwoche ist geschafft, ein hoffentlich wunderbares Spätsommerwochenende steht uns ins Haus und passend zur wiederaufgetauchten Sonne gibt es heute ein leuchtenden Organgenkuchen nach einem etwas abgewandelten Rezept von Donna Hay, aus ihrem traumhaften Bildbandkochbuch Jahreszeiten.

Gestürzter Orangen-Vanille-Kuchen

4 Eier
200 g Rohrohrzucker
1 TL gemahlene Vanille
180 g Mehl
1 TL Backpulver
100 g geschälte, gemahlene Mandeln
150 ml Rapsöl

Für den Belag:
200 g Feinzucker
125 ml Wasser
1 Vanilleschote, längs halbiert
2 Orangen, dünn geschnitten 

Zunächst für den Belag das Wasser mit dem Zucker aufkochen, die Vanilleschote auskratzen und zugeben. Sobald der Zucker vollständig gelöst ist die fein geschnittenen Orangen (ich habs mit der Küchenmaschine gemacht) zugeben und 10 - 15 Minuten weich köcheln lassen. Vom Herd nehmen.

Zwischenzeitlich Eier, Zucker und Vanille etwa 10 Minuten schaumig schlagen. Mehl, Backpulver und Mandeln mischen und über die Masse sieben und zusammen mit dem Öl unterrühren.

Die Orangenschalen gleichmässig in einer leicht gefetteten Springform verteilen und den Teig daraufgeben. Im vorgeheizten Backofen bei 160 Grad etwa 45 Minuten backen, Stäbchenprobe machen. Stürzen und den himmlischen Geruch inhalieren!



Aber das ist natürlich nicht alles, denn heute ist zwar wieder ein Donnastag aber eben auch ein Freitag und freitags gibt's natürlich wie immer den 
und dieser sieht heute so aus:
1. Ich glaube fest daran, dass wir letztendlich ernten was wir säen.
2.  Oben und unten, rechts und links, vor und zurück.
3.  Ich mag den Herbst und den Winter nicht aber wenn es schön warm und sonnig ist, dann sind die grauen, kalten Jahreszeiten deutlich besser zu ertragen. 
4. Was Leute, die mich nicht kennen, von mir denken ist mir sowas von egal.
5. Der Papst interessiert mich ganz ehrlich gar kein noch so kleines Bisschen.
6.  Der Wunsch nach einem offenen Kamin ist besonders stark an kühlen Herbstabenden.
7. Was das Wochenende angeht, heute Abend freue ich mich auf ein Einschlafen in der Gewissheit dass ich morgen nicht vor Sonnenaufgang mein Bett verlassen muss, morgen habe ich einkaufen, ein hoffentlich "erfolgreiches" Freudintreffen und eine Partyflucht geplant und Sonntag möchte ich den Spätsommer/Frühherbst geniessen!

Und habt ihr auch alle mitgemacht? Noch mehr Freitagsfüller gibt's bei der tollen Mutter des Freitagsfüllers. Und wie sieht euerer aus? Und wie wohl der von Frau Nord? Die hoffentlich fit ist und einen wunderbaren Samstag in einer fantastischen Stadt verbringen wird. Auf jeden Fall wünsche ich ihr und euch allen ein wunderschönes Wochenende!


Donnerstag, 22. September 2011

Kürb your Enthusiasm

Wem fallen noch mehr Wortspiele mit Donna ein? Die grandiose "Donnastag"-Idee von Frau Süd lässt sich kaum noch überbieten, finde ich.
Für unsere Donna Hay Woche habe ich mir heute ein richtig herbstliches Rezept rausgesucht: 

KÜRBIS-FETA-BROT


Leider kann ich wegen meiner anhaltenden Erkältung nicht viel schmecken, aber mein Mann hat schon den halben Brotlaib verputzt. Obwohl er keinen Kürbis mag. 
Für das Brot benötigt man 400 gr Kürbisfleisch, zB vom Butternut. Ich habe noch nie Kürbis zubereitet und daher etwas mit dem kleinen Dickschädel gerungen. Wenn das gelungen ist, Kürbis zerkleinern und mit 2 TL Öl, Salz und Pfeffer für 15 Minuten im 160 Grad heißen Ofen schmoren. 


Währenddessen 2 EL Trockenhefe mit 125 ml warmen Wasser verrühren und 10 Minuten stehen lassen, bis das Wasser leicht schäumt.
Nun werden folgende Zutaten zu einem Teig vermischt, der anschließend für eine Stunde (zugedeckt, an einem warmen Ort) gehen muss:

1 Zwiebel, gehackt
125 ml Olivenöl
125 ml Milch
2 Eier, verklopft
1 EL Rosmarin, gehackt
2 TL Salz und 2 TL Zucker (den habe ich bereits zur Hefe-Wasser-Mischung gegeben)
450 gr Mehl, gesiebt

200 gr zerböselten Feta und den Kürbis unter den Teig heben, in eine Kastenform füllen und für eine Stunde bei 160 Grad backen (Stäbchenprobe machen).Voila.


Morgen ist Herbstanfang (reine kalendarische Formsache) und ich freue mich darauf, weiter Brot zu backen, Suppen zu kochen und den Kamin anzuschmeißen. 
Was gehört für euch in diese Jahreszeit?
Für mich darf es jetzt auch regnen und vor allem schön stürmisch sein. Donnawetter eben!

Liebe Grüße, Frau Nord

Mittwoch, 21. September 2011

Mittwoch: Donnastag

In einer Woche voller Donna ist jeder Tag ein Donnastag, so auch der heutige Mittwoch; an dem ich meine Kinder (und meine Wenigkeit) mit einer leckeren Nachspeise glücklich mache, bei der ich nicht mal ein richtig schlechtes Gewissen haben muss, denn der Hauptbestandteil ist Zucker sind Äpfel. Dazu muss ich übrigens etwas ausholen: ich finde ja die Frau Hay grosse Klasse und ihre Rezepte sind fast alle spitze! Aber die gute Frau ist eine ganz, ganz Süße! Ich auch, also bei mir dürfen Süßspeisen ruhig richtig süß sein, aber was zuviel ist ist zuviel und so ist das bei den Rezepten von Donna Hay bisweilen. Wenn ich mich immer an die angegebene Zuckermenge halten würde, dann hätte ich schon das eine oder andere Mal einen Zuckerschock erlitten. Und so sei gesagt dass beim nachfolgenden Rezept von mir die angegeben Zuckermenge schon deutlich reduziert wurde! Aber genug der langen Reden, jetzt geht's ans Eingemachte:


Für 4 Karamelläpfeln (bei noch mehr Kindern einfach entsprechend mehr Äpfel nehmen) gibt man 4 geschälte, gleichmässig kleine Äpfel zusammen mit 80 Gramm Zucker in 1 Liter Wasser  und lässt diese für etwa 4 Minuten köcheln, bis sie gerade weich sind, aber noch Biss haben. Aus dem Sud nehmen und auf einem Kuchengitter abtropfen lassen.

Für das Karamell 300 Gramm Zucker, etwas gemahlene Vanille mit 125 ml Wasser in einem Topf mit schwerem Boden langsam erwärmen und rühren bis sich der Zucker aufgelöst hat. Köcheln lassen bis sich die Zuckermasse goldgelb einfärbt. Und bloss niemals nicht auf die Idee kommen das Karamell jetzt zu probieren! Egal wie lecker es riecht! Nie!

Die Äpfel in die Zuckermasse tauchen und abschliessend einige Minuten auf einem Backpapier trocknen lassen. Und damit könnte diese Geschichte dieses Rezept auch schon zu Ende und sehr lecker sein, aber dann passiert am heutigen Donnastag noch etwas ganz tolles, was auch Auswirkungen auf meine Karamelläpfel hatte:


Denn zu meiner grossen Freude hat mich heute ein Paket mit gar wunderbarem Inhalt erreicht: die  fantastische Frau Spatz hat mir ganz viele Leckereien aus den Niederlanden geschickt und ich bin immer noch ganz verzückt. Denn ich liebe Lebensmittel aus dem Ausland, vor allem die ungesunden süßen, bunt verpackten, unbekannten und das Paket war voll mit tollen Schätzen! Und das Ganze ist auch sehr passend zu Donna Hay: sehr süß eben! ♥-lichen Dank liebstes Spatzenfrollein, ich hab mich riesig gefreut! Und natürlich zwei Produkte gleich mit verwendet: Slagroom (oh ich liebe dieses Wort, ich sag künftig nur noch Slagroom und nie mehr Sahne, das klingt viel cooler), locker aufgeschlagen mit etwas Zimt. Und leckerer Zimtzucker, der in Anbetracht der Unmengen Zucker im Karamell aber nur noch der Dekoration diente. Nee stimmt nicht, der wurde auch zusammen mit der Sahne gegessen. Übrigens habe ich mich kurzfristig dazu entschieden die Äpfel nach dem karamellisieren noch kurz durch Krokant zu wälzen. Eine gute Idee! Schmeckte ganz vorzüglich.



Und mit welchen Lebensmitteln kann man denn der Frau Nord derzeit eine Freude machen? Immer noch Krankenkost wie Hühnersuppe? Oder doch ein paar Karamelläpfeln (heisst es nicht: One Apple a day keep the doctor away? Spricht doch für meine Obstwahl, nech?).

Dienstag, 20. September 2011

Belladonna

Bei Donna Hay zuhaus sieht es bestimmt aus wie geleckt. Der Holzfußboden ist auf Hochglanz gewienert, die Fenster selbstverständlich kristallklar geputzt und sämtliche Stoffe versprühen einen Duft wie frisch gewaschen (weil sie es sind). 
Die Wäsche ihrer Familie hängt gewaschen und gebügelt im Schrank, im Ofen brutzelt gerade ein Braten, der Kühlschrank ist gut gefüllt, das Bad sieht aus wie neu und Donna (natürlich mit gepflegten Haaren, einem leichten Tages-Make-Up und adretter Kleidung) arrangiert lässig ein paar frische Schnittblumen vom Markt in einer Vase, während ihre Jungs mit dem Hund im akkurat gepflegten Vorgarten der geschmackvoll eingerichteten Villa am Meer spielen (weil Donna ihnen schon bei den Hausaufgaben geholfen hat). 
Und dennoch hasst man diesen australischen Bree-van-de-Kamp-Verschnitt nicht.  
Nein, man ist dankbar, dass sie ihre lässigen und vor allem leckeren Ideen mit uns teilt, zB in diesen Werken:


Von allen Büchern liebe ich "JAHRESZEITEN" am meisten, weil es ein richtiger Bildband mit prächtigen Fotos und grandiosem Food-Styling ist. Deswegen habe ich mir auch ein Rezept aus diesem Buch für die DONNA HAY WOCHE ausgesucht:

PFLAUMEN-SCHOKOLADEN-CLAFOUTIS

Clafoutis ist eine französische Spezialität und wird klassischerweise mit Kirschen zubereitet. Meiner Meinung nach schmeckt Clafoutis wie eine Mischung aus Auflauf, Kuchen und Pudding. 

Und so geht Donna's Rezept:

50 gr Mehl, 25 gr Kakaopulver und 75 gr Zucker in eine Schüssel sieben. 
In einer weiteren Schüssel 250 ml Sahne mit 3 Eiern verrühren. Sahnemischung zur Mehlmischung geben und zu einem glatten Teig verarbeiten. 175 gr dunkle Schokolade klein hacken. 20 gr Butter in einer ofenfesten Form schmelzen (zB während des Vorheizens auf 180 Grad).
Teig in die Form geben und 5 oder 6 große Pflaumen (halbiert und entsteint) mit der Schnittfläche nach oben in den Teig setzen und für min 25 Minuten backen.



Warm schmeckt der Auflauf am besten! 


Liebe Grüße, Frau Nord*

*ihres Zeichens leider keine gute Hausfrau - wie haltet ihr es so mit der Hausarbeit? 
Ich weiß, Frau Süd ist da ne Eins!